Übernahmegenehmigung nach dem Bundesvertriebenengesetz

Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Stimme. Es wurde zuletzt aktualisiert von lobo 31.03.2010 10:46.

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    Thema
  • #13299

    lobo
    Mitglied

    PROBLEMSTELLUNG:

    Vor dem 01.07.1990 erteilten die deutschen Behörden der Bundesrepublik auf Antrag den Russlanddeutschen aus der früheren Sowjetunion eine sog. „Übernahmegenehmigung“. Damit konnte über die deutsche Botschaft ein Einreisevisum für die Bundesrepublik erworben werden. Bei einer Einreise vor dem 01.07.1990 im Bundesgebiet wurde der Betreffende „Aussiedler“ im Sinne des Bundesvertriebenengesetztes.

    Was ist, wenn die Übernahmegenehmigung zeitlich nach dem 01.07.1990 für die Ausreise nach Deutschland genutzt werden soll, vor allem auch durch Kinder, die inzwischen erwachsen sind?

    Unter Erfüllung bestimmter Voraussetzungen kann die Person auch heute noch „Spätaussiedler“ im Sinne des Bundesvertriebenengesetztes werden, eventuell sogar seine inzwischen volljährigen Kinder.

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