Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit durch Ausstellung russischer Pässe ab 1992

Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Stimme. Es wurde zuletzt aktualisiert von lobo 31.03.2010 10:51.

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    lobo
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    PROBLEMSTELLUNG:

    Im Verlaufe des 2.Weltkrieges zwischen Deutschland und der Sowjetunion (ab 22.06.1941) wurden nicht wenige Russlanddeutsche als Deutsche eingebürgert, meistens im sog. „Warthegau“ (von den Deutschen damals besetztes polnische Staatsgebiet). Sie hatten auch die sowjetische Staatsangehörigkeit. Nach Kriegsende haben sie ihre deutsche Staatsangehörigkeit an Kinder und Enkel vererbt. Beim Untergang der Sowjetunion am 26.12.1991 lebten diese Personen auf russischem Territorium. Sie ließen sich als russische Staatsbürger registrieren und bekamen russische Pässe.
    Die deutsche Staatsangehörigkeit ging dadurch nicht verloren.
    Ein Sonderfall ist, wenn die Person in Russland geboren war.

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