Russisches Alphabet: schnell erlernt für jedermann

Das Buch „Russisches Alphabet: schnell erlernt für jedermann“ richtet sich an alle, die sich mit der ungewohnten kyrillischen Schrift anfreunden möchten. Es vermittelt das Alphabet auf eine einfache und angenehme Weise und enthält viele Übungen.

  • Russisches Alphabet: Schnell erlernt für jedermann
  • Russisches Alphabet: Schnell erlernt für jedermann
  • Dieses gut strukturierte kleine Buch bringt die Buchstaben des kyrillischen Alphabets bei. Damit lernt man vor allem, Russisch zu lesen. Für alle, die gerade anfangen, sich mit der russischen Sprache zu beschäftigen, oder sich auf eine Russland-Reise vorbereiten. Danach kann man Schilder, Straßennahmen oder Speisekarten lesen.
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Das 50-seitige Buch ist in mehrere Abschnitte aufgeteilt.
Zuerst räumt die Autorin mit den drei häufigsten Missverständnissen bezüglich der kyrillischen Schrift auf und erzählt kurz die Geschichte des russischen Alphabets. Eine übersichtliche Tabelle zeigt das moderne russische Alphabet mit verschiedenen Möglichkeiten der Transliteration, die die Aussprache von kyrillischen Buchstaben mit Hilfe von lateinischen Buchstaben bzw. speziellen Zeichen darstellt. Abgeschlossen wird der Einführungsteil mit Hinweisen zur russischen Betonung.

Der Hauptteil des Buches „Russisches Alphabet: schnell erlernt für jedermann“ ist in 20 Lektionen gegliedert.

Die ersten 15 Lektionen stellen die Buchstaben des russischen Alphabets vor. Sehr gut ist, dass die 33 Buchstaben des russischen Alphabets nicht einfach der Reihe nach abgehandelt werden. Buchstaben, die eine Gemeinsamkeit haben, werden in Gruppen zusammengefasst. Separate Lektionen sind dagegen Buchstaben gewidmet, die beim Erlernen des Alphabets und/oder bei der Aussprache besondere Schwierigkeiten bereiten.

Die ersten 7 Buchstaben des russischen Alphabets mit Transliterationsmöglichkeiten

Die ersten 7 Buchstaben des russischen Alphabets mit Transliterationsmöglichkeiten

In Gruppen kommen, zum Beispiel:

  • Buchstaben, die auf Deutsch und Russisch gleich geschrieben und ähnlich ausgesprochen werden.
  • Buchstaben, die „noch heute ihren griechischen „Urahnen“ entsprechen“.
  • Buchstaben, die zwar wie die Deutschen aussehen, aber anders ausgesprochen werden.
  • Stets weiche bzw. stets harte Konsonanten.
    etc.

Eine Einzelbehandlung bekommen dagegen Buchstaben wie:

  • O, weil er in betonter und unbetonter Position unterschiedlich ausgesprochen wird.
  • Ы, „der im Deutschen keine genaue Entsprechung hat“.
  • Ю, nicht nur weil er ungewohnt aussieht, sondern auch die Aussprache der davor stehenden Konsonanten beeinflusst.
Griechische Buchstaben des russischen Alphabets, Ausschnitt aus der Lektion 3 des Buches "Russisches Alphabet: Schnell erlernt für jedermann"

Griechische Buchstaben des russischen Alphabets, Ausschnitt aus der Lektion 3

In jeder der ersten 15 Lektionen werden zuerst die Buchstaben und die Ausspracheregeln erklärt. Dann folgen praktische Übungen. Dabei soll anhand von kurzen Wörtern und einfachen Sätzen die Aussprache und die richtige Betonung trainiert werden. Gleichzeitig gewöhnt man sich langsam an die russische Schrift und lernt, auf Russisch zu lesen.

Die meisten russischen Wörter werden ins Deutsche übersetzt und in der Lautschrift geschrieben. Warum bei manchen Wörtern die Übersetzung und/oder die Lautschrift fehlt ist für jemanden, der kein Russisch spricht, nicht ganz nachvollziehbar. Einige davon sind einfach nur Buchstabenkombinationen, die zwar keine Bedeutung haben, aber zum Trainieren der richtigen Aussprache nützlich sind. Andere dagegen, sind Abkürzungen, weniger gebräuchliche Wörter, Namen oder deklinierte Formen. Sowohl die Übersetzung als auch die Lautschrift werden in Klammern angegeben.

Neben Druckbuchstaben wird auch immer wieder die Kursivschrift verwendet, die im Russischen von der Druckschrift abweicht. Die Kursivschrift sollte aber nicht mit der russischen Schreibschrift verwechselt werden!

Wichtige Schilder und Inschriften, Ausschnitt aus der Lektion 16 des Buches "Russisches Alphabet: Schnell erlernt für jedermann"

Wichtige Schilder und Inschriften, Ausschnitt aus der Lektion 16

Die Lektionen 16 bis 20 sind der Praxis gewidmet. Wer die kyrillische Schrift gut gelernt hat, sollte ohne Schwierigkeiten Schilder, Inschriften, Städtenamen oder Adressanschriften auf Russisch lesen können. Und als Wiederholungsübung müssen vier Buchstaben-Sudokus gelöst werden.

Das Buch endet mit dem Kapitel „Einige interessante Fakten über das russische Alphabet und die Buchstaben zum Schluss“. Hier erfährt man, zum Beispiel:

  • dass „im Russischen auch der Buchstabe S einmal existierte“,
  • woher der russische Ausdruck „Punkte auf den Buchstaben i setzen“ kommt (russisch: расставить точки над i),
    oder
  • dass eins der längsten russischen Wörtern 35 Buchstaben hat, wogegen die meisten aus 5 bis 10 Zeichen bestehen.
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Da es grundsätzlich schwer ist, die Aussprache eines fremden Alphabets nur mit einem Buch zu erlernen, bietet die Autorin auf ihrer Website mp3-Aufnahmen zu einigen Übungen an.

Das Buch „Russisches Alphabet: Schnell erlernt für jedermann“ ist gut strukturiert, kurzweilig und praxisorientiert. Es stellt nicht nur einzelne Buchstaben vor, sondern macht auch auf die wichtigsten Besonderheiten der russischen Aussprache aufmerksam. Eine nette Ergänzung für alle, die gerade anfangen Russisch zu lernen.
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