Moosbeersaft mit Honig

Moosbeersaft kalt servieren

Die Russen haben die Heilkräfte der Moosbeere (russ.: клюква [kljúkwa]) bereits vor Jahrhunderten entdeckt. Die gesunde Beere wird in Russland immer noch gerne für die Zubereitung von Soßen verwendet und auch als Saft getrunken.

Zutaten
400g Moosbeeren
2l Wasser
100g Honig

Zubereitung

Moosbeeren – Fitmacher aus Sibirien

Die Russen haben die Heilkräfte der Moosbeere (russ.: клюква [kljúkwa]) bereits vor Jahrhunderten entdeckt. Die gesunde Beere wird in Russland immer noch gerne für die Zubereitung von Soßen verwendet und auch als Saft getrunken.

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Im Gegensatz zu anderen Beeren, bleiben bei Moosbeeren Vitamine und Mineralstoffen auch bei langer Lagerung erhalten. Und zwar deswegen, weil Moosbeeren von Natur aus reich an organischen Säuren sind. Diese Säuren werden auch zur Konservierung anderer Produkte und Kosmetika verwendet, müssen dafür aber chemisch hergestellt werden.
Um Moosbeeren haltbar zu machen, muss man sie gut säubern, waschen, in Gläser (oder andere Gefäße) füllen, mit kaltem Wasser übergießen und kühl stellen. Die Temperatur darf +10 C nicht überschreiten. Natürlich können Moosbeeren auch eingefroren werden.

Moosbeeren sind zwar nicht so reich an Vitamin C wie schwarze Johannesbeeren oder Hagebutten, enthalten dafür aber viel Vitamin PP, der dafür sorgt, dass Vitamin C vom Körper besser aufgenommen wird. Außerdem sind Moosbeeren reich an Vitaminen A, B1, B2, B3, B5, B6 and E und Mineralstoffen wie Kalium, Jod und Magnesium. Kein Wunder also, dass Moosbeeren zur Heilung verschiedener Krankheiten genutzt werden.

Moosbeersaft ist ein effektives Mittel gegen Erkältungen. Er senkt Fieber, stillt Durst und schwemmt Giftstoffe aus, die sich bei einer Erkältung im Körper ansammeln. Mit Honig gemischt, wirkt Moosbeersaft Schleimlösend und stärkt Abwehrkräfte. Auch wer selten krank wird, sollte sich hin und wieder einen Schluck Moosbeersaft gönnen. Denn er hilft gegen Müdigkeit, aktiviert das Gehirn und kann so im Arbeitsalltag unterstützen.

Besonders Menschen, die an Bluthochdruck leiden, sollten möglichst oft Moosbeersaft trinken. Er senkt Blutdruck, stärkt dank des hohen Kaliumgehalts Blutgefäße und führt im Gegensatz zu anderen harntreibenden Mitteln nicht zum Vitaminverlust.

Moosbeeren wirken auch Harnwegsinfektion und Blasenentzündung (Zystitis) entgegen. Denn die wirksamen Inhaltsstoffe der Moosbeere verhindern, dass Bakterien an den Innenwänden der Harnwege haften bleiben. Und ohne Keime kann keine Infektion entstehen. Harninfektionen werden oft durch Darmbakterien hervorgerufen. Dabei fürchten Darmbakterien Moosbeeren am meisten. Deswegen wird Moosbeere auch bei Magenverstimmung empfohlen. Nur bei einem überhöhten Säuregehalt im Magen darf man keinen Moosbeersaft trinken.
Die Moosbeere hilft, schlechtes Cholesterin zu senken und tut allen gut, die an Herz-Kreislaufkrankheiten leiden. Zudem können Moosbeeren Salz ersetzen, das bei Herz-Kreislauferkrankungen und Übergewicht nur sparsam verwendet werden darf. Wird ein Gericht mit Moosbeeren gewürzt, wirkt er nicht mehr so fad und das Salz kann weg bleiben.

Umschläge mit Moosbeersaft haben bei Hauterkrankungen oft ihre Wirkung bewiesen. Damit lassen sich Ausschläge, Juckreiz und Ekzeme heilen. Außerdem beschleunigen Moosbeeren die Wundheilung.
Eingefrorener Moosbeersaft hilft bei Couperose (feine bläuliche Äderchen, die durch die Haut schimmern). Dafür frischen Saft aus Moosbeeren pressen, einfrieren und die Haut mit den Eiswürfeln regelmäßig leicht massieren.

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