Raumfahrt-Museum in Moskau

Raumfahrt-Museum in Moskau

Raumfahrt-Museum in Moskau

(russisch: Мемориальный музей космонавтики)
Modern, interaktiv und informativ

Das Raumfahrt-Museum in Moskau ist eines der wenigen Museen weltweit, das komplett der Erforschung des Weltraums gewidmet ist. Es zeigt nicht nur die bei der Raumfahrt eingesetzte Technik, sondern macht deutlich, wie die Raketen- und Weltraumforschung das Leben der Menschen auf der Erde beeinflusst.

Die Sowjetunion war die erste Nation, die 1957 mit Sputnik den ersten Satelliten auf die Erdumlaufbahn brachte. 1960 umrundete Sputnik-5 die Erde mit den Hunden Belka und Strelka an Bord. Am 12. April 1961 flog der Kosmonaut Juri Gagarin als erster Mensch ins All. In Russland wird der 12. April schon lange als „Tag der Raumfahrt“ gefeiert. Anlässlich des 50. Jahrestages des ersten Weltraumfluges im Jahr 2011 erklärte die UNO den 12. April zum Internationalen Tag des bemannten Raumflugs (International Day of Human Space Flight). Dieser Tag symbolisiert den Beginn der Weltraumära für die Menschheit, hieß es in der UN-Resolution.

Raumstation Mir

Raumstation Mir

Das Raumfahrt-Museum in Moskau zeugt von der führenden Stellung der Sowjetunion bei der Raumfahrt. Zu den Ausstellungsstücken gehören der begehbare Basisblock der Raumstation Mir, Raumanzüge und persönliche Sachen von Kosmonauten, Module des Raumschiffs Sojus, die russische Raumfähre Buran mit Schleudersitz sowie viele andere Gegenstände, Werkzeuge, Fotos und Dokumente, die nur hier betrachtet werden können.

Raumfahrt-Kontrollzentrum in Miniatur

Raumfahrt-Kontrollzentrum in Miniatur

Die Ausstellung ist sehr interaktiv gestaltet. Die im Raumfahrt-Museum ausgestellten Trainingsgeräte entsprechen den Geräten, die bei der Vorbereitung von Kosmonauten in Russland eingesetzt werden. Es gibt eine Trainings-Schleuse, mit der die Kosmonauten den Ausgang in den offenen Weltraum üben oder den Hubschrauber, mit dem die Suche nach der Landekapsel eines Raumschiffs geübt wird. Das in Miniatur nachgebaute Raumfahrt-Kontrollzentrum ermöglicht es, die Internationale Raumstation ISS in Echtzeit zu sehen und sogar Live-Schaltungen mit den Kosmonauten zu organisieren.

Das Monument „Den Eroberern des Weltalls“

(russisch: „Покорителям космоса“)

Spitze des Monuments "Den Eroberern des Weltalls"

Spitze des Monuments „Den Eroberern des Weltalls“

Das Raumfahrt-Museum in Moskau befindet sich unter dem Monument „Den Eroberern des Weltalls“. Dieses beeindruckende Monument wurde am 4. November 1964 eröffnet.

Höhe: 110 Meter
Neigung: 77 Grad
Gewicht: 250 Tonnen
Verkleidung: Platten aus poliertem Titan, einem Material, das in der Raketentechnik zum Einsatz kommt.
Lage: ca. 10 km nördlich vom Moskauer Kreml

Eine 27 Meter hohe Kopie des Monuments steht dort, wo Juri Gagarin – der erste Mensch im Weltraum – nach seinem ersten Flug über die Erde am 12. April 1961 gelandet ist. Es befindet sich in der Saratow Region im europäischen Teil von Russland.

Modell des Monuments

Modell des Monuments mit dem darunter liegenden Raumfahrt-Museum

Die Idee, unter dem Monument in Moskau ein Museum für Raumfahrt einzurichten, stammt von Sergej Koroljow (russisch: Сергей Королев), dem russischen Wissenschaftler, Chef-Konstrukteur der Raketentechnik der UdSSR und einer der Schlüsselpersönlichkeiten bei der Entwicklung der sowjetischen Raumfahrt. Es hat fast 20 Jahre gedauert, diese Idee in die Tat umzusetzen.
Eröffnet wurde das Raumfahrt-Museum in Moskau am 10. April 1981 zum 20. Jubiläum der ersten bemannten Raumfahrt von Juri Gagarin. Das damals relativ kleine Museum bestand aus einem Ausstellungssaal von ca. 800 Quadratmeter mit 106 Exponaten. Bereits Ende der 80er Jahre gab es Projekte und Ideen zur Erweiterung und Modernisierung des Museums. Doch erst 2006 entschied die Moskauer Regierung, das Museum für eine umfassende Renovierung zu schließen.

Das neue Raumfahrt-Museum in Moskau eröffnete seine Türen am 11. April 2009. Das Museum hat eine Gesamtfläche von 8.500 Quadratmeter, wobei ca. 4.000 Quadratmeter als Ausstellungsfläche genutzt werden.

Übersichtsplan des Raumfahrt-Museums

Übersichtsplan mit Themenbereichen des Raumfahrt-Museums

Raumfahrt-Museum in Moskau: Die Ausstellung

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Die Ausstellung des Raumfahrt-Museums ist in folgende Themenbereiche unterteilt: „Die Anfänge des Raumfahrt-Zeitalters“, „Raumfahrt für die Menschheit“, „Erforschung des Mondes und der Planeten des Sonnensystems“, „Internationale Kooperation im Weltall“, „Internationaler Raumfahrt-Park“, „Bemannte Raumfahrt“, „Die Geschichte der Entdeckungen im Weltall. Die Schöpfer des Weltall-Zeitalters“, „Die Geschichte und Kultur des Weltall-Zeitalters“.

Schleuder-Kapsel von Sputnik-5

Schleuder-Kapsel von Sputnik-5 mit den Hunden Belka und Strelka

Eines der wichtigsten Ausstellungsstücken des Raumfahrt-Museums ist die Schleuder-Kapsel des Raumschiffs Sputnik-5, das am 19. August 1960 vom Raketenstartplatz Baikonur ins Weltall geschickt wurde. An Bord befanden sich zwei Hunde, mehrere Mäuse, Insekten, Mikroben, Pflanzen, Pilze und andere biologische Materie. Die Hunde Belka und Strelka (russisch: Белка / Стрелка) wurden weltberühmt, weil sie die ersten Tiere waren, die um die Erde geflogen sind und überlebt haben. Später bekam Strelka sechs Welpen. Ein Welpe wurde der Familie des Präsidenten John F. Kennedy geschenkt und bekam zahlreiche Nachkommen.

Schleudersitz von Juri Gagarin

Schleudersitz und Landekapsel (hinten) von Juri Gagarin

Ein besonderes Exponat ist auch die baugleiche Landekapsel und der Schleudersitz des Raumschiffs Wostok-1. Am 12. April 1961 flog der sowjetische Kosmonaut Juri Gagarin (russisch: Юрий Гагарин) an Bord von Wostok-1 als erster Mensch ins All. Die Landekapsel von Gagarin ging bei der Landung kaputt. Die im Raumfahrt-Museum in Moskau ausgestellte Kapsel wurde zur selben Zeit und im selben Betrieb wie die Original-Kapsel hergestellt. Sie war voll funktionsfähig und wurde für Trainingszwecke eingesetzt.

Im Museum sieht man auch eine Nachbildung des Raumanzuges des sowjetischen Kosmonauten Alexej Leonow (russisch: Алексей Леонов), der im März 1965 als erster Mensch das Raumschiff verließ und 12 Minuten 9 Sekunden im Weltraum schwebte.

Ganz aus der Nähe können die Museumsbesucher die Kopie des Mondfahrzeuges „Lunochod-1“ (russisch: Луноход) betrachten. Das Original landete im November 1970 auf dem Mond, war knapp ein Jahr im Einsatz und befindet sich immer noch auf dem Mond. Das war das weltweit erste Fahrzeug, das die Oberfläche eines fremden Himmelskörpers untersuchte.

Module des Sojus-Raumschiff

Module des Sojus-Raumschiff

Nur im Raumfahrt-Museum in Moskau gibt es ein Sojus-Raumschiff zum Anfassen. Die russischen bemannten Raumschiffe der Serie Sojus fliegen seit 1966 ins Weltall und bestehen aus drei Modulen: dem Service-Modul, dem Lande-Modul und dem Orbital-Modul. Für die Ausstellung im Raumschiff-Museum wurden zwei Module zusammengesetzt: das Lande- und Orbital-Modul. Das Orbital-Modul wurde früher zum Training von Kosmonauten eingesetzt. Das Lande-Modul war 2004 im Weltall, was an der angebrannten Oberfläche erkennbar ist. Im Inneren des Lande-Moduls sieht man einen Kosmonauten und die Steuerungssysteme. Die im Museum ausgestellte Einheit ist voll funktionsfähig. Würde man es hermetisch verschließen, könnte es so ins Weltall geschickt werden.
Eine nachgestellte Szene zeigt das Lande-Modul und drei Kosmonauten nach einer unkontrollierten (ballistischen) Landung des Sojus-Raumschiffs. Bei so einer Landung kommt die Kapsel von der geplanten Route ab, wobei die Kosmonauten einer bis zu 12-fachen Erdbeschleunigung ausgesetzt werden. Bei einer Normallandung liegt die Belastung bei drei bis vier G-Kräften.

Die Sojus-Rettungsrakete SAS (russisch: САС, система аварийного спасения) ist im Museum in Originalgröße ausgestellt. Das Besondere daran ist, dass sie an der Spitze der Sojus-Trägerrakete angebracht wird und einen Teil des Rettungssystems der russischen Raketen bildet. Daneben befindet sich ein Modell der gesamten Sojus-Rakete inklusive des Rettungssystems auf der Spitze.

Basisblock der Raumstation Mir

Basisblock der Raumstation Mir

Zu den Highlights der Ausstellung des Raumfahrt-Museums in Moskau zählt der Basisblock der Raumstation Mir. Vom Februar 1986 bis März 2001 wurde die Raumstation Mir für zahlreiche wissenschaftliche Experimente und die Erforschung des Weltalls genutzt. Im Museum kann man den Basisblock besichtigen und sehen, wie die Kosmonauten während ihres Aufenthaltes im Weltraum gelebt und gearbeitet haben. Es gibt einen Arbeitsraum mit diversen Steuerungs- und Kontrollsystemen, eine Schlafkabine mit Weltall-Blick, einen Esstisch mit speziell für eine Raumfahrt präparierten Lebensmittel, eine Toilette, Geräte, die in der Station Sauerstoff produzierten, etc. Ein sehr ähnlicher Basisblock befindet sich derzeit auf der internationalen Raumstation ISS.

Orlan-D Raumanzug

Orlan-D Raumanzug

Spannend zu sehen ist auch die enge Schleuse, über die die Kosmonauten von der Raumstation in den offenen Weltraum gelangen, und das Gerät, mit dem sie sich im All bewegen. Eine separate Vitrine zeigt wie ein Kosmonaut im blauen wassergekühlten Anzug in den Raumanzug einsteigt, der beim Ausgang in den offenen Weltraum getragen wird. Das ausgestellte Exemplar ist der original Raumanzug Orlan-D, der auf der Raumstation Saljut (russisch: Салют) genutzt wurde. Ähnliche Orlan Raumanzüge werden bis heute auf der Internationalen Raumstation ISS für Einsätze im offenen Weltraum verwendet.

Die Besucher des Raumfahrt-Museums in Moskau können nicht nur die ausgeklügelte Technik bewundern, sondern erfahren auch Einiges über die im Weltall durchgeführten Experimente. Eines der wichtigsten Ziele ist es, zu erforschen, wie sich Weltraumbedingungen auf lebende Organismen auswirken, und die gewonnenen Erkenntnisse auf der Erde umzusetzen.

Matroschka Phantom-Puppe

Matroschka Phantom-Puppe

Im Raumfahrt-Museum im Moskau befindet sich eine echte Matroschka Phantom-Puppe. Die Puppe bildet den menschlichen Oberkörper in Originalgröße nach und wird auf der ISS eingesetzt, um die Auswirkungen der kosmischen Strahlung auf den Menschen zu untersuchen. An der Entwicklung der Matroschka waren russische Wissenschaftler sowie Spezialisten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligt. Die Matroschka-Experimente begannen 2004 und werden bis heute durchgeführt. Die mit Hunderten von Sensoren ausgestattete Matroschka Phantom-Puppe misst die Strahlung auf verschiedene Organe wie Haut, Herz, Lunge, Magen, etc. innerhalb und außerhalb der Weltraumstation. Die Erkenntnisse werden zur Behandlung den von Strahlung verursachten Krankheiten genutzt.

Biologische Experimente im Weltall

Biologische Experimente im Weltall

Zwei von russischen Kosmonauten im Weltall durchgeführten Experimente haben es ins Guinness Buch der Rekorde geschafft. 1982 wurde auf der Raumstation Saljut eine Pflanze der Kresse-Familie, die Acker-Schmalwand (Arabidopsis thaliana) gezüchtet. Es war die erste Pflanze, die den kompletten Lebenszyklus in der Schwerelosigkeit durchlief: sie wurde als Samen eingepflanzt, bekam Blüten und produzierte wiederum Samen. Diese im Weltall entstandenen Samen sowie die daraus auf der Erde gezüchteten Pflanzen unterschieden sich nachweislich von den herkömmlichen Pflanzen und konnten die im All erworbenen Eigenschaften vererben. Ins Guinness Buch der Rekorde wurde auch der dekorative Zitronen-Baum Limonia aufgenommen, der am längsten im Weltraum gewachsen ist.

Meteoriten

Meteoriten

In einer Vitrine sind echte Meteoriten ausgestellt, die in verschiedenen Teilen von Russland auf die Erde gestürzt sind. Man kann gut den Unterschied zwischen den drei Meteoriten-Typen erkennen. Eisenmeteorite sind schwarz, Steinmeteorite sehen irdischen Steinen ähnlich und die seltenen Steineisenmeteorite sind eine Mischung aus den beiden Materialien. Die Besucher vom Raumfahrt-Museum werden dazu animiert, die Meteoriten anzufassen. Denn wen man zum ersten Mal einen Meteoriten berührt und sich dabei was wünscht, geht der Wunsch in Erfüllung, heißt es.

Globus mit Umlaufbahnen von Satelliten

Globus mit Umlaufbahnen von Satelliten

Spätestens wenn man den Globus mit den Umlaufbahnen verschiedener Satelliten betrachtet, wird einem klar, dass das moderne Leben ohne der Weltraumtechnik und Raumfahrt unvorstellbar wäre. Heutzutage werden Satelliten für Navigationssysteme wie GLONASS (die russische Variante von GPS), für Wettervorhersagen, Klima- und Geo-Forschung, Telekommunikation, Fernsehübertragung, etc. genutzt.

Allee der Kosmonauten in Moskau

Monument "Den Eroberern des Weltalls"

Monument „Den Eroberern des Weltalls“

(russisch: Аллея Космонавтов)

Die Allee der Helden des Weltalls – heute als Allee der Kosmonauten bekannt – wurde 1967 vor dem Monument „Den Eroberern des Weltalls“ eröffnet. Die Allee wurde als optische Verlängerung des Prospekts Mira angelegt, der an dieser Stelle einen Knick macht. Wer über diese breite Straße vom Moskauer Zentrum kommt, sieht schon von weitem das imposante Monument „Den Eroberern des Weltalls“.
Direkt vor dem Monument steht ein Denkmal für den Wissenschaftler Konstantin Ziolkowski (russisch: Константин Циолковский), der sich bereits Ende des 19. Jahrhunderts mit dem Thema Erforschung des Weltraums befasste und als Begründer der modernen Raumfahrt gilt.

Die Allee der Kosmonauten in Moskau ist in drei Themenbereiche unterteilt „Unser Heim – die Erde“, „Die Umlaufbahnen im Sonnensystem“ und „Bemannte Raumfahrten“.

Denkmal für Wissenschaftler Konstantin Ziolkowski

Denkmal für Wissenschaftler Konstantin Ziolkowski

Entlang der Allee stehen Denkmäler für die ersten Kosmonauten und für die wichtigsten in der Raumforschung tätigen Wissenschaftler, darunter
– Sergej Koroljow (russisch: Сергей Королёв), Wissenschaftler, Chef-Konstrukteur der Raketentechnik der UdSSR
– Mstislaw Keldysch (russisch: Мстислав Келдыш), herausragender Mathematiker
– Walentin Gluschko (russisch: Валентин Глушко), Ingenieur und Spezialist für Raketentechnik

Denkmäler für die ersten Kosmonauten

Denkmäler für die ersten Kosmonauten

Raumfahrt-Museum in Moskau: Informationen für Besucher

Sockel des Monuments "Den Eroberern des Weltalls"

Sockel des Monuments „Den Eroberern des Weltalls“

Das Raumfahrt-Museum ist bei den Moskauern und Touristen sehr beliebt. Vor allem in der kalten Jahreszeit kann es passieren, dass man länger anstehen muss, weil das Museum nicht alle Besucher gleichzeitig aufnehmen kann. In den Sommermonaten ist die Situation viel entspannter.

Im Schnelldurchlauf kann das Museum in ca. einer Stunde besichtigt werden. Doch es ist empfehlenswert, mehr Zeit einzuplanen.

ADRESSE
Prospekt Mira, 111,
129515 Moskau
(russisch: пр. Мира, д.111, 129515, Москва)
Offizielle Website des Raumfahrt-Museums (auf Englisch und Russisch)

Metro-Station WDNKH

Das Raumfahrt-Museum befindet sich in Gehnähe von der Metro-Station WDNKH

ANFAHRT
Metro-Station: WDNKH (russisch: ВДНХ)
Gelbe Linie 6, dritte Haltestelle von der Station der Ringlinie „Prospekt Mira“ (russisch: Проспект Мира).
Moskauer Metro: Öffnungszeiten, Preise, Orientierungshilfe

ÖFFNUNGSZEITEN
Dienstag bis Sonntag 10:00 bis 19:00 Uhr
Donnerstags 10:00 bis 21:00 Uhr
Montag Ruhetag
Die Kassen schließen um 18:00 Uhr

EINTRITTSPREISE
Erwachsene: 200 Rubel (ca. 3,19 Euro)

Am dritten Sonntag des Monats kann das Raumfahrt-Museum kostenlos besichtigt werden.

Fotoaufnahmen ohne Blitz: 230 Rubel (ca. 3,67 Euro)
Videoaufnahmen (nicht professionell): 230 Rubel (ca. 3,67 Euro)
Wechselkurs Rubel / Euro

Statue von Gagarin im Raumfahrt-Museum

Statue von Gagarin im Raumfahrt-Museum

Das Raumfahrt-Museum in Moskau bietet auch Führungen zu verschiedenen Themen an. Es gibt Standard-Führungen (ab ca. 45 Minuten), ein spezielles Programm für Kinder und Jugendliche sowie detaillierte Führungen für Spezialisten.

Individuelle Führungen werden für Gruppen bis 15 Personen organisiert. Eine Führung kann einen Monat vorher unter folgenden Telefonnummern bestellt werden:
+7 499 750-23-00 (Nebenstelle 1017)
+7 495 683-79-14
Täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr (Moskauer Zeit)

Führung auf Englisch oder Französisch für 10 Personen: 3.000 Rubel (ca. 47,85 Euro)

BESUCHER MIT BESONDEREN BEDÜRFNISSEN
Der komplette Ausstellungsbereich des Raumfahrt-Museums in Moskau ist barrierefrei und für die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern und Besuchern mit Seh- und Hörbehinderung ausgelegt.

Russische Begriffe rund um Raumfahrt

Raumfähre Buran

Raumfähre Buran

Космонавт [kaßmanáft] – Kosmonaut. Die Bezeichnung für einen sowjetischen bzw. russischen Weltraumfahrer. (US-Amerikanische und Europäische Weltraumfahrer nennt man Astronauten.)

Спутник [ßpútnik] – Sputnik. Im Russischen bedeutet das Wort vor allem „Gefährte, Begleiter“. Außerdem bezeichnet es einen Himmelskörper, der einen Planeten auf einer festen Umlaufbahn umkreist. Auch den ersten künstlichen Körper, den die UdSSR am 4. Oktober 1957 auf die Erdumlaufbahn brachte, nannte man Sputnik. Heute ist Sputnik die allgemeine Bezeichnung für einen Satelliten.

Поехали! [pajéchali] – Auf geht’s! Los geht’s!
Mit diesem Spruch startete Juri Gagarin als erster Mensch ins Weltall.

Mondfahrzeug „Lunochod“
Das russische Wort Луноход [lunachót] ist aus zwei Wörtern zusammengesetzt: луна [luná] Mond und ходить [chadít‘] gehen

Raumschiff „Wostok“ / Восток [waßtók] – Osten
Raumschiffe und Raketen „Sojus“ / Союз [ßajúß] – Bund, Bündnis, Union, Allianz, Verband
Raumstation „Saljut“ / Салют [ßaljút] – Feuerwerk, Ehrensalve, Grußformel zur Begrüßung und Verabschiedung wie das französische „Salut!“
Weltraumstation „Mir“ / Мир [mir] – Frieden, Welt
Raumfähre „Buran“ / Буран [burán] – Schneesturm, Schneegestöber
Raumanzug „Orlan“ / Орлан [arlán] – gemeiner Seeadler

Phantom-Puppe „Matroschka“ / Матрёшка [matrjóschka] ist die russische Schachtelpuppe aus Holz.
Matroschka: das beliebteste russische Souvenir
Matroschka Museum in Moskau: Ausführliche Infos, viele Fotos, VIDEO und Karte

Ein Museum für Raumfahrt und Raketen-Technik befindet sich auch in der Peter-Paul-Festung in St. Petersburg.

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