Geschichts- und Kulturdenkmäler auf den Solowezki-Inseln im Weißen Meer

(UNESCO Welterbe seit 1992)

Die sechs Solowezki-Inseln (russisch: Соловецкие острова) bilden einen Archipel im Weißen Meer, im Norden von Russland, ca. 165 km vom Polarkreis. Auf der größten der Inseln – Solowki (russisch: Соловки) – gründeten Mönche 1436 ein Kloster. Jahrhunderte lang war es das wichtigste religiöse Zentrum im Norden von Russland und eines der reichsten Klöster Russlands. Mit der Zeit baute man das Kloster zu einer Festungsanlage aus.

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Die Hauptattraktion des Architektur Ensembles auf Solowki ist der imposante Kreml mit acht Türmen und sieben Toren. Bereits im 18. und 19 Jh. war das Klostergefängnis für seine unmenschlichen Bedingungen und brutale Folter-Methoden berüchtigt. 1920 ließ Stalin das Kloster schließen und machte die Inseln im rauen Norden von Russland zu einem seiner gefürchtetsten Arbeits- und Straflager. 1967 entstand hier ein Museums-Komplex. Seit 1990 wird das Kloster auf Solowki wieder von Mönchen bewohnt.

Der Museums-Komplex Solowki beherbergt über 1000 historische Objekte vom 5. Jh. vor Christus bis zum 20 Jh.

Anfahrt zu den Solowezki-Inseln: Flug von Moskau (über Archangelsk), Petrosawodsk oder Archangelsk zum Flughafen „Solovki“. 
Die Inseln sind auch mit dem Schiff von Kem oder Belomorsk erreichbar.

Offizielle Website des Museums-Komplex auf den Solowetzki-Inseln (auf Russisch)

Solowezki-Inseln auf der Landkarte

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