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baikalist

Erstellte Forenantworten

11 Antworten anzeigen - 1 bis 11 (von insgesamt 11)
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  • baikalist
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    In vielen Naturschutzgebieten und Nationalparks der Baikalregion koennen Sie die Vielfalt und Schoenheit der unberuehrten Natur Sibiriens entdecken. Die abwechslungsreiche Landschaft ebenso wie die Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen faszinieren jeden Besucher.

    Besonders bekannt und sehenswert sind die Naturschutzgebiete (Sapovednik ist die strengste Kategoroe des Naturschutzes in Russland): Bargusinski, Baikalski, Djerginski, und folgende Nationalparks: Zabaikalski, Pribaikalski, Tunkinski.

    als Antwort auf: Buddhistische Tempelanlagen rund um den Baikalsee #15639
    baikalist
    • Beiträge: 16

    Der Tempel «Tuschite» in der Siedlung Kiren

    Der Tempel wurde im Jahre 1817 gebaut und in Jahren des Kampfes mit der Religion waehrend der Sowjetzeiten zerstoert, aber im Jahre 1990 wiederaufgebaut. Sein erster Name war «Detschin-Darshaling». Der Tempel galt lange als das Hauptkloster fuer die Verbreitung der buddhistischen Lehre im Tunka-Tal. Im Kloster lag ein einzigartiger in Gold gebundener buddhistischer Traktat «Ganshur».

    Zur Zeit ist es der Haupttempel der buddhistischen Gemeinde des Tunkinsky Bezirks. Seine Taetigkeit schliesst die Unterstuetzung der buddhistischen Lehre und die Errichtung der neuen Sakralbauten.

    Der Tempel «Bodchi Dcharma» in dem Kurort «Arschan»
    Der Tempel «Bodchi Dcharma» ererbte die Traditionen des grossartigen Choimorsky Chandagataisky Klosters, das von dem burjatischen religoes Prominente und Aufklaerer Agwan Dorshiew im Jahre 1897 als Prototyp des buddhistischen Klosters in Sankt-Petersburg gebaut wurde.

    Der Platz fuer das Chandagataisky Kloster suchte Agwan Dorshiew in der Naehe der heiligen Staette «Tschingis-Khans Thron» heraus. In seiner Autobiographie schrieb er: «Heimische Berggeiste bevorzugen diese «weisse Seite» und zeigten deutlich einige gute Merkmale ihres Daseins». Das Chandagataisky Kloster wurde auch in der Sowjetzeiten zerstoert und nicht wiederaufgebaut.

    Der Tempel «Bodchi Dcharma» fuehren alle Gottesdienste gemaess den buddhistischen Kanon durch. Hier koennen Sie die Heilsmittel vor Ort besorgen.

    Der Tempel «Detschen Rawshalin»
    Der Tempel wurde in 2002 in dem Kurort Arschan dem Hauptgebaeude des Sanatorium «Sajany» gegenueber. Er gehoert zu den Tempeln der Traditionen Sangcha in Russland. Die Sprechstunde hat hier Gombo-Lama, Doktor der tibetischen Medizin.

    Der Nilowsky Tempel.
    Unweit vom Kurort «Nilowa Pustyn» im dichten Wald auf dem Berg Chulma-Ula befindet sich dies buddhistisches Kloster. Die Legende nach kamm zu diesem Ort ein mythischer Geist Chan-Schargai-noion, der Oberhaupt von Chaaten, die auf den Kaemme der Ost-Sayan-Gebirge leben.

    Zuerst wurde hier ein kleines Gebetshaus gebaut. Spaeterhin wurden zwei Holztempel eingerichtet. Auf dem Klostergelaende steht ein Turm aus langen und glatten Balcken mit einem Holzfass drauf. So eine Konstruktion findet man in niergendeinem Kloster der Republik Burjatien. Die Altsiedler erzaehlen, als die Lamas die Einheimischen zu Buddhismus konvertierten, versammelten sie allen Schamanen auf dieser Stelle und ueberzeugten sie Buddhismus zu akzeptieren. Alle schamanistischen Trommel und Kleider waren verbrannt. Ins Fass wurden die heiligsten Reliquien und silberne Muenzen gelegt und nach oben gestellt, damit Buddha die Geschenke anschauen konnte.

    Der Sand, wo der Gott Chan Schargai noion stand, gelt als heiliger. Einer langlauefigen Ansicht nach gibt dieser Sand den Maennern, wenn sie ihn mitnehmen, die Kraft.

    als Antwort auf: Buddhistische Tempelanlagen rund um den Baikalsee #15638
    baikalist
    • Beiträge: 16

    Erlauben Sie mir denn bitte, liebe Freunde, weiter ueber die Kloester rund um den Baikalsee zu erzaehlen…

    Das Murotschinsker Kloster (urspruenglich Zongolsker Kloster) liegt in der Naehe der Siedlung Murotschi am rechten Ufer des Flusses Tchikoi in der Republik Burjatien unweit der russisch-mongolischen Grenze.

    Das Kloster ist einer der ersten buddhistische Tempelanlage in Transbaikalien gewesen.

    Im Jahre 1741 wurde ein riesiges Zelt aus Wollfilz fuer Gebetsdienste in der Gegend Chilgantui in der Naehe vom heutigen Kloster eingerichtet.
    Im Jahre 1758 baute man dort das Holzkloster, das aus einem Haupttempel und sechs kleineren Tempeln bestand.

    Das Kloster traegt den Name «Baldan-Breibun», was aus dem Tibetischen als «die vollendete Sammlung der Fruechten» der buddhistischen Lehre bedeutet.

    Unweit des Haupttempels bei dem heiligen Felsen in dem Ort Ranshur, an dem die buddhistische Gebetsschrift «Om mani padme chum» sich anzeigt, wurde ein Gebetshaus gebaut.

    Heuzutage gilt dieser Ort als eine der beliebtesten Zielen fuer Pilger aus ganz Transbaikalien und Zentralasien. Das ist eines von zwei einzigartigen buddhistischen Heiligtuemer aller Welt, wo Buddha sein Zeichen hinterliess. Das zweite Heiligtum dieser Art ist in Nepal.

    Bei dem Felsen werden die Meditationen taeglich durchgefuehrt.
    Das Kloster ist fuer den Besucher offen.

    als Antwort auf: Buddhistische Tempelanlagen rund um den Baikalsee #15637
    baikalist
    • Beiträge: 16

    Russland ist bestimmt eine Reise wert, obwohl der Tourismus im europaeischen Sinne des Wortes erst beginnt hier sich zu entwickeln (besonders bei uns in Sibirien). Aber die interessante Kulturen und Traditionen, die einzigartige Natur, die Gastfreundschaft und Hilfsbereit der Einheimischen lassen doch manche Unbequemlichkeiten zu vergessen.

    Was die buddhistische Kloester in der Baikalregion angeht, sind sie fuer Besucher zugaenglich. In manchen kommen Sie sogar mit Englisch klar.

    Ausserdem gibt es rund um den Baikalsee noch viele andere kulturelle Highlights, so wie die authentischen Doerfer der Einheimischen (Burjaten, Ewenken, Altglauebigen), die Begegnugen mit Schamanen, und natuerlich unser unvergaesslicher “Vaeterchen” Baikal, der fuer uns viel mehr als ein See ist.

    als Antwort auf: Buddhistische Tempelanlagen rund um den Baikalsee #15636
    baikalist
    • Beiträge: 16

    Das Kloster in der Naehe von der Siedlung Azagatsk befindet sich etwa 50 km von der Stadt Ulan-Ude. Der Tempel galt als die letzte Residenz von Zanid – Chambo Dorshiew. In der Naehe der Mineralquelle Chara-Azagat fand die Einheimischen eine Blockhuette, in der Agwan Dorshiew, der Lehrer des 13. Dalai-Lama, einige Zeit gelebt hatte. Der heutige Dalai-Lama (der 14.) hat das Kloster Azagat schon zweimal besucht.

    baikalist
    • Beiträge: 16

    Empfohlen falls:

    – Sie müde vom alltäglichen Stress im hektischen Leben der Großstädte sind.
    – Sie einen abenteuerlichen Aktivurlaub in der unberührten Landschaften bevorzugen.
    – Sie eine super Zeit mit netten Leuten und neue unvergeßliche Eindrücke erleben wollen.
    – Sie schon eine lange Zeit von einer Reise zum Baikalsee in Sibirien träumen.
    – Sie den Baikalsee und seiner Naturfaszination besonders intensiv nähern möchten.

    Die Zeit ist reif für einen Abenteuer-Urlaub zum Herz des Baikalsees…

    als Antwort auf: Buddhistische Tempelanlagen rund um den Baikalsee #15635
    baikalist
    • Beiträge: 16

    Dies Kloster liegt im autonomen Bezirk Aginsky im Gebiet Tschita oestlich vom Baikalsee.

    Zu Beginn des 19. Jh. zogen die Staemme der Chori-Burjaten aus der Mongolei in die Aginsker Steppen um. Sie gruendetetn dort im Jahre 1811 das Aginsker buddhistische Kloster, das zu einem der bedeutesten Kloester des 19. Jh. in Transbaikalien wurde.

    Im Kloster befand sich ebenfalls eine buddhistische Universitaet mit Fakultaeten fuer Philosophie, Astrologie, Tantra und Medizin. An der medizinischen Fakultaet unterrichteten bis zu 60 erfahrene Emtschi-Lamas (Aertze der tibetischen Medizin). Die gesamte Zahl der Moenche ging in die Tausend. Die Bibliothek mit ihrer Druckerei war einzigartig in ganz Transbaikalien. Hier wurden knapp 48.000 Blockbuecher in tibetischer und mongolischer Sprache geschaffen.

    als Antwort auf: Buddhistische Tempelanlagen rund um den Baikalsee #15634
    baikalist
    • Beiträge: 16

    Das buddhistische Kloster Chambin-Chure in Ulan-Ude (die Hauptstadt der Republik Burjatien) ist die Residenz des Pandito Chambo Lama – des Oberhaupts aller Buddhisten Russlands.

    Die Tempelanlage befindet sich in der Vorstadt von Ulan-Ude – “Verchnjaja Beresowka” und wurde 1994 vom Pandito Chambo Lama Damba Ajuscheew gegruendet.

    Der Klosterkomplex besteht aus mehreren Tempeln, Stupas, Dienstgebaeuden und Nebenraeumen. Der erste Tempel ist der Gottheit Kalatschakra gewidmet. Das Wort “Kalatschakra” stammt aus dem Sanskritischen und bedeutet soviel wie das Rad der Zeit. In der tibetischen Sprache wird es als «duinchor» und in der burjatischen Sprache als «sagai hurde» bezeichnet.

    Im Kalatschakra-Tempel befindet sich die Fakultaet fuer Duinchor, wo Studenten nach dem Programm des Namgyal Klosters (Indien) erlernen, ein Mandala – eine ueber viele Tage kunstvoll geschaffene buddhistische Komposition – zu machen. Waehrend des jaehrlichen Churals (Gebetsdienst) «Duinchor» setzen Studenten ihre Kenntnisse in die Tat um.

    Im Tempel befinden sich die einzigartigen Ganshur-Sutren, die ueberlieferten Schriften von Buddhas Lehrreden, sowie auch eine getriebene, vergoldete Buddha Schakyamuni-Statue, ein geschnitzter Thron aus Zedernholz, der von acht Loewen gestuetzt wird und dem Dalai-Lama gewidmet ist, kostbare Geschenke aus heiligen Zutaten, und buddhistische Ikonen (Tankas), die mit Mineralfarben geschrieben wurden und den 25 Schambala-Herrschern geweiht sind.

    Der Haupttempel Zogtschen-Dugan wurde im 2003 eingeweiht. Im Tempel werden die traditionellen Gottesdienste gemaess den buddhistischen Prinzipien durchgefuehrt. Auf dem Klostergelaende wurden auch zwei Stupas erbaut, die der Klostergruendung und der tantrischen Gottheit Kalatschakra gewidmet sind.

    baikalist
    • Beiträge: 16

    Preis pro Person:

    in der Gruppe aus 6 Personen – 650 Euro
    in der Gruppe aus 8 Personen – 600 Euro
    in der Gruppe aus 10 Personen – 550 Euro

    Enthaltene Leistungen:
    -Alle Transfers vor Ort, Ausflüge und Eintrittsgelder, Gebühr für Nationalpark-Zutritt
    -2 Übernachtungen bei Familien lt.Reiseverlauf
    -Übernachtungen im Zelt lt. Programm
    -Verpflegung lt. Reiseverlauf
    -Campingausrüstung
    -Deutschsprachige Reiseleitung während der gesamten Reise
    -Einladungen für die Visumbeschaffung und Registrierung vor Ort

    Nicht enthaltene Leistungen:
    -internationale Anreise/Abreise
    -Mahlzeiten, die lt. Reiseverlauf nicht im Reisepreis enthalten sind
    -Einzelzimmer-Zuschlag
    -persönliche Ausgaben (zusätzliche Getränke, Souvenirs…)
    -Reise-Krankenversicherung – für Russland notwendig für die Beantragung des Visums
    -Reiseversicherungen (bitte selbst vor Reiseantritt abschließen)

    als Antwort auf: Sprechpartner suche #15232
    baikalist
    • Beiträge: 16

    Hallo Danilo,

    falls Du noch eine Spachfreundin brauchst, stehe ich gerne zur Verfuegung 🙂
    Meine e-mail: juliana1985@mail.ru
    Skype: Baikaleast

    als Antwort auf: Individuelle Reiseleitung am Baikalsee #15197
    baikalist
    • Beiträge: 16

    Hallo,

    In erster Linie bitte ich um Verzeihung für eine verzögerte Antwort. Ja, der Baikalsee im Winter ist wirklich eine Reise wert. Es ist ein Wintermärchen. Als Beispiel kann ich so eine Reise anbieten, die ich die letzte zwei Jahre mit meinen Gästen aus Deutschland unternommen habe. Selbstverständlich kann ich die Route angemessen Ihrer individuellen Wünschen erarbeiten.

    1. Tag: Ulan-Ude
    Ankunft in Ulan-Ude, die Hauptstadt der Republik Burjatien. Transfer zu home stay. Führung durch das Zentrum von Ulan-Ude mit Besuch des Historischen Museums mit einer interessanten Ausstellung über Kultur und Geschichte Burjatiens. Am Nachmittag Besuch des Klosters von Ivolginsk, der größten buddhistischen Klosteranlage und der einzigen lamaistischen Schule in Russland. Abends sind wir zu Gast bei einer Familie der Altgläubigen, genießen wir traditionelle Musik und Abendessen.

    2. Tag: Ust Bargusin
    Nach dem Frühstück Fahrt entlang des Ostufers des Baikalsees zur Siedlung Ust-Bargusin (ca. 260 km). Unterkunft bei Familien, wo wir das typische Leben der Einheimischen teilen können. Russische Banja.

    3. Tag: Halbinseln Heilige Nase
    Fahrt über das Eis des zugefrorenen Baikalsees (offizielle Route) durch die Barguzin-Bucht zur Halbinsel ”Svyatoi Nos”. Unterwegs haben wir die Möglichkeit, die scheuen Baikalrobben auf dem Eis zu beobachten. Eisfischen. Unterkunft in der Gästehaus im Zabaikalsky-Nationalpark.

    4. Tag: Baikal – ein Wintermärchen
    Fahrt mit dem Kleinbus über das Eis Richtung Norden zum ältesten Naturschutzgebiet in Russland, dem Barguzinsky Zapovednik (die strengste Kategorie des Naturschutzes in Russland). Unterwegs haben wir die Chance zur Beobachtung der Baikalrobben und zum Eisfischen. Unterkunft in der Ortschaft Dawscha bei einheimischen Familien in typischen sibirischen Holzhäusern. (F,M,A)

    5. Tag: Baikal – ein Wintermärchen
    Besuch des Museums des Barguzinsky-Naturschutzgebietes mit einer interessanten Ausstellung zur Tier- und Pflanzenwelt des Gebietes. Wanderung durch die zauberhafte, schneebedeckte Taiga zu einem Aussichtsturm mit einem Panorama-Blick auf den Baikalsee und das Barguzinsky-Naturschutzgebiet. Übernachtung wie am Vortag in Dawscha.

    6. Tag: Baikal – ein Wintermärchen
    Fahrt entlang der Küste auf einer Straße auf dem Eis des Baikal nach Süden zur Tschivirkuyski-Bucht. Besuch einiger kleiner Inseln in der Bucht, deren Grotten mit glänzenden Eiszapfen geschmückt sind. Besuch der Thermalquellen in der Zmeiinaja-Bucht (Schlangenbucht) und Möglichkeit dort zu baden. Eisfischen. Weiterfahrt nach Ust-Barguzin. Unterkunft bei Familien. Genießen wir die heimische Küche.

    7. Tag: Ulan Ude
    Am Vormittag Fahrt zurück nach Ulan-Ude (ca. 260 km). Übernachtung wie bisher im Homestay. (F,M,A)

    8. Tag: Ulan-Ude.
    Abreise Transfer zum Flughafen. Individuelle Abreise.

    Wenn Sie weiter Interesse haben, können Sie mir per e-mail an juliana1985@mail.ru schreiben.
    Auf alle Fälle würde ich gerne alle Ihre Fragen beantworten.

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