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	<title>Kommentare zu: Alexander Puschkin</title>
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		<title>Von: Sichert</title>
		<link>https://www.russlandjournal.de/russische-literatur/alexander-puschkin/comment-page-1/#comment-73855</link>
		<dc:creator><![CDATA[Sichert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Aug 2019 09:04:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.russlandjournal.de/?p=1657#comment-73855</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Freunde Puschkinscher Gedichte,
ich würde mich über Kommentare zu den von mir erstellten folgenden drei Nachdichtungen freuen:

Gedicht 1:

An Tschaadajew
Liebe, Hoffnung, Ruhm im Stillen
Erwiesen sich als bloßer Schein.
Denn bald schon schliefen Jugendgrillen
Wie Träume, Morgennebel ein.
Doch in uns brennt noch ein Verlangen:
Geknechtet von fataler Macht,
Der Seele Ungeduld erwacht,
Den Ruf der Heimat zu empfangen.
Mit sehnsuchtsvoller Zuversicht
Erwarten wir der Freiheit Heil,
Wie Jungverliebte Amors Pfeil,
Wenn ihr Begegnungstag anbricht.
Solange in uns Freiheit glüht,
Das Herz der Ehre zugewandt,
Mein Freund, wird Wunderkraft versprüht
Im Seelenrausch fürs Vaterland!
Denn, Kamerad, sei nun bedacht:
Des Glückes Freudenstern geht auf,
Wenn Russland aus dem Schlaf erwacht,
Dann schreibt man unsre Namen auf
die Trümmer finstrer Zarenmacht!

Gedicht 2:

Sendschreiben nach Sibirien
Fern in Sibirien, tief im Berg
Bewahrt Ihr stolz Geduld und Leben.
Denn bleiben wird ein Leidenswerk
Und Eures Geistes hohes Streben.
 
Des Unglücks Schwester, treu im Leid -
Die Hoffnung in des Kerkers Grauen -
Weckt Frohsinn, Mut und stärkt Vertrauen:
Sie kommt, die langersehnte Zeit!
 
Denn Kerkerschranken sind zu schwach
Um Lieb’ und Freundschaft aufzuhalten.
Und bis in allertiefste Spalten
Hallt meine freie Stimme nach.
 
Wenn schwere Ketten Stück für Stück
Zerbersten und Verliese beben,
Empfängt Euch Freiheit und es geben
Die Brüder Euch das Schwert zurück.

Gedicht 3:

Winterabend
Der Sturm in finstrer, wilder Gier
Wirbelt Schnee im Kreis umher.
Heult herzzerreißend wie ein Tier,
Weint, als ob ein Kind er wär.
Zuweilen raschelt er im Stroh,
Das am Dach die Löcher stopft.
Auch klingt‘s, als wenn ein Wandrer froh
Spät noch an ein Fenster klopft.

Uns‘re Hütte, so arm und klein,
Ist dunkel und hat Ritzen.
Warum musst du, alt Mütterlein,
Ganz still am Fenster sitzen?
Wardst müde von der Sturmgewalt
Du, geliebte Freundin mein?
Vielleicht auch schlummertest du bald
Durch des Spinnrads Surren ein?

Trinken wir, Du gute Freundin
Meiner Jugend. Her den Krug!
Füll mein armes Herz mit Frohsinn,
Harm und Kummer gab‘s genug!
Sing das Lied von einer Meise,
Die still hinterm Meer gelebt.
Sing der Jungfrau frohe Weise,
Wenn sie früh zum Brunnen strebt.

Der Sturm in finstrer, wilder Gier
Wirbelt Schnee im Kreis umher.
Heult herzzerreißend wie ein Tier,
Weint, als ob ein Kind er wär.
Trinken wir, Du gute Freundin
Meiner Jugend. Her den Krug!
Füll mein armes Herz mit Frohsinn,
Harm und Kummer gab‘s genug!

 ]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freunde Puschkinscher Gedichte,<br />
ich würde mich über Kommentare zu den von mir erstellten folgenden drei Nachdichtungen freuen:</p>
<p>Gedicht 1:</p>
<p>An Tschaadajew<br />
Liebe, Hoffnung, Ruhm im Stillen<br />
Erwiesen sich als bloßer Schein.<br />
Denn bald schon schliefen Jugendgrillen<br />
Wie Träume, Morgennebel ein.<br />
Doch in uns brennt noch ein Verlangen:<br />
Geknechtet von fataler Macht,<br />
Der Seele Ungeduld erwacht,<br />
Den Ruf der Heimat zu empfangen.<br />
Mit sehnsuchtsvoller Zuversicht<br />
Erwarten wir der Freiheit Heil,<br />
Wie Jungverliebte Amors Pfeil,<br />
Wenn ihr Begegnungstag anbricht.<br />
Solange in uns Freiheit glüht,<br />
Das Herz der Ehre zugewandt,<br />
Mein Freund, wird Wunderkraft versprüht<br />
Im Seelenrausch fürs Vaterland!<br />
Denn, Kamerad, sei nun bedacht:<br />
Des Glückes Freudenstern geht auf,<br />
Wenn Russland aus dem Schlaf erwacht,<br />
Dann schreibt man unsre Namen auf<br />
die Trümmer finstrer Zarenmacht!</p>
<p>Gedicht 2:</p>
<p>Sendschreiben nach Sibirien<br />
Fern in Sibirien, tief im Berg<br />
Bewahrt Ihr stolz Geduld und Leben.<br />
Denn bleiben wird ein Leidenswerk<br />
Und Eures Geistes hohes Streben.<br />
 <br />
Des Unglücks Schwester, treu im Leid &#8211;<br />
Die Hoffnung in des Kerkers Grauen &#8211;<br />
Weckt Frohsinn, Mut und stärkt Vertrauen:<br />
Sie kommt, die langersehnte Zeit!<br />
 <br />
Denn Kerkerschranken sind zu schwach<br />
Um Lieb’ und Freundschaft aufzuhalten.<br />
Und bis in allertiefste Spalten<br />
Hallt meine freie Stimme nach.<br />
 <br />
Wenn schwere Ketten Stück für Stück<br />
Zerbersten und Verliese beben,<br />
Empfängt Euch Freiheit und es geben<br />
Die Brüder Euch das Schwert zurück.</p>
<p>Gedicht 3:</p>
<p>Winterabend<br />
Der Sturm in finstrer, wilder Gier<br />
Wirbelt Schnee im Kreis umher.<br />
Heult herzzerreißend wie ein Tier,<br />
Weint, als ob ein Kind er wär.<br />
Zuweilen raschelt er im Stroh,<br />
Das am Dach die Löcher stopft.<br />
Auch klingt‘s, als wenn ein Wandrer froh<br />
Spät noch an ein Fenster klopft.</p>
<p>Uns‘re Hütte, so arm und klein,<br />
Ist dunkel und hat Ritzen.<br />
Warum musst du, alt Mütterlein,<br />
Ganz still am Fenster sitzen?<br />
Wardst müde von der Sturmgewalt<br />
Du, geliebte Freundin mein?<br />
Vielleicht auch schlummertest du bald<br />
Durch des Spinnrads Surren ein?</p>
<p>Trinken wir, Du gute Freundin<br />
Meiner Jugend. Her den Krug!<br />
Füll mein armes Herz mit Frohsinn,<br />
Harm und Kummer gab‘s genug!<br />
Sing das Lied von einer Meise,<br />
Die still hinterm Meer gelebt.<br />
Sing der Jungfrau frohe Weise,<br />
Wenn sie früh zum Brunnen strebt.</p>
<p>Der Sturm in finstrer, wilder Gier<br />
Wirbelt Schnee im Kreis umher.<br />
Heult herzzerreißend wie ein Tier,<br />
Weint, als ob ein Kind er wär.<br />
Trinken wir, Du gute Freundin<br />
Meiner Jugend. Her den Krug!<br />
Füll mein armes Herz mit Frohsinn,<br />
Harm und Kummer gab‘s genug!</p>
<p> </p>
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		<title>Von: Reinhard Sichert</title>
		<link>https://www.russlandjournal.de/russische-literatur/alexander-puschkin/comment-page-1/#comment-73254</link>
		<dc:creator><![CDATA[Reinhard Sichert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Aug 2019 10:13:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.russlandjournal.de/?p=1657#comment-73254</guid>
		<description><![CDATA[Sehr geehrtes Redaktions-Team,
In der Anlage sende ich Ihnen meine eigene Nachdichtung von drei berühmten Puschkin-Gedichten ins Deutsche. Ich beschäftige mich seit längerer Zeit mit dem literarischen Schaffen des wohl größten und bekanntesten russischen Poeten und bin dabei auch auf autorisierte deutsche Fassungen gestoßen, die leider dem Puschkinschen Original weder inhaltlich noch bezüglich des sprachlichen Rhythmus&#039; gerecht werden. Aus diesem Grunde habe ich mich selbst daran versucht, obwohl ich auf diesem Gebiet nur Laie bin. 
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie eventuell dazu beitragen könnten, dass meine Versionen der Gedichte neben den bereits veröffentlichten Fassungen bekannt gemacht werden. Ich erhebe dafür selbstverständlich keinerlei finanzielle Ansprüche.

Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Sichert]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrtes Redaktions-Team,<br />
In der Anlage sende ich Ihnen meine eigene Nachdichtung von drei berühmten Puschkin-Gedichten ins Deutsche. Ich beschäftige mich seit längerer Zeit mit dem literarischen Schaffen des wohl größten und bekanntesten russischen Poeten und bin dabei auch auf autorisierte deutsche Fassungen gestoßen, die leider dem Puschkinschen Original weder inhaltlich noch bezüglich des sprachlichen Rhythmus&#8216; gerecht werden. Aus diesem Grunde habe ich mich selbst daran versucht, obwohl ich auf diesem Gebiet nur Laie bin.<br />
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie eventuell dazu beitragen könnten, dass meine Versionen der Gedichte neben den bereits veröffentlichten Fassungen bekannt gemacht werden. Ich erhebe dafür selbstverständlich keinerlei finanzielle Ansprüche.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Reinhard Sichert</p>
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