Historisches Zentrum von St. Petersburg und Umgebung

(UNESCO Welterbe seit 1990)

Schlossplatz mit Alexandersäule und Eremitage

Der Schlossplatz mit dem Winterpalais und der Alexandersäule

St. Petersburg ist die „europäischste“ Stadt Russlands. 1703 ließ Zar Peter der Große eine Stadt mit Zugang zum Baltischen Meer bauen. Die Grundsteinlegung der Peter und Paul Festung am 27. Mai 1703 gilt als der Geburtstag von St. Petersburg. Von 1712 bis 1918 war St. Petersburg die Hauptstadt von Russland und Residenz russischer Zaren. Die besten Architekten und Künstler aus ganz Europa schufen das Gesamtkunstwerk St. Petersburg. Dabei wurden westeuropäische Baustile dem russischen Geschmack angepasst. Das macht St. Petersburg so einzigartig nicht nur in Russland, sondern auch in Europa.

Das historische Zentrum von St. Petersburg prägen verschiedene Baustile:

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  • Barock und Russischer Barock (frühes 18. Jh.)
    Das Winterpalais, das Smolnyj-Kloster, das Stroganow-Palais und andere Schlosskomplexe.
  • Klassizismus (zweite Hälfte des 18. Jh. – Anfang des 19. Jh.)
    Die Akademie der Künste, der Große Kaufhof, Hauptpostamt, Smolnyi-Institut, die Kasaner Kathedrale, der Schlossplatz mit der Alexandersäule und dem Generalstab, die Isaakskathedrale und viele andere.

Zum UNESCO Welterbe zählen auch einige Orte in der Umgebung von St. Petersburg. Darunter einige Sommerresidenzen der russischen Zaren:

  • Peterhof (29 km westlich von St. Petersburg)
    russisch: Петергоф
    Das Schloss- und Parkkomplex mit Wasserspielen.
    mehr über Peterhof
  • Zarskoje Selo (Puschkin) (25 km südlich von St. Petersburg)
    russisch: Царское Село (Пушкин)
    Die Hauptsommerresidenz der russischen Zaren mit dem Katharinenpalast und dem Bernsteinzimmer.
    mehr über Zarskoje Selo
  • Pawlowsk (30 km südlich von St. Petersburg)
    russisch: Павловск
    Die jüngste Sommerresidenz der russischen Zaren.
  • Oranienbaum (40 km westlich von St. Petersburg)
    russisch: Ораниенбаум
    Ein Ensemble mit Palästen, einer Orangerie und einer großen Parkanlage.
  • Gatschina (45 km südwestlich von St. Petersburg)
    russisch: Гатчина
    Ein schöner Landschaftspark mit Seen, kleinen romantischen Pavillons und einem Palast.
  • Strelna (23 km westlich von St. Petersburg)
    russisch: Стрельна
    Anlässlich des 300.-Jubiläum von St. Petersburg im Jahr 2003 wurde die Parkanlage und der Große Konstantinpalast aufwendig restauriert. Der Strelna-Komplex wird als Kongresszentrum genutzt. Hier empfängt der Präsident auch mal wichtige Staatsgäste von Russland.
  • Ropscha (49 km südwestlich von St. Petersburg)
    russisch: Ропша
    In Roscha ruhten sich russische Zaren auf dem Weg von Peterhof nach Zarskoje Selo aus. Der Park- und Palastkomplex lag nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg brach. Laut Erhaltungsplan sollte Ropscha bis 2009 zu einem Freizeit- und Business-Komplex ausgebaut werden.

Auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes in Russland stehen auch Festungsanlagen in der Nähe von St. Petersburg.

  • Kronstadt (25 km westlich von St. Petersburg)
    russisch: Кронштадт
    Der historische Kern mit der Festung.
  • Festung Schlüsselburg (41 km östlich von St. Petersburg)
    russisch: Шлиссельбург
    In der Stadt liegt die Festung „Nüsschen“ aus dem 14 Jh. (russisch: крепость „Орешек“).

UNESCO Welterbe in und um St. Petersburg auf der Landkarte

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