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15 Tipps zum Russischlernen

Wie lernt man am besten Russisch? Gleich vorweg: es gibt keine Lösung, die für alle passt. Wir haben Tipps zum Russischlernen zusammengestellt, die am meisten Erfolg versprechen, und hoffen, dass auch für dich etwas dabei ist.

  1. Motiviert zum Ziel
  2. Realistische Erwartungen
  3. Das russische Alphabet lernen
  4. Das Wichtigste zuerst
  5. Russische Aussprache ohne Druck trainieren
  6. Beim Vokabellernen nicht übertreiben
  7. Die Post-It-Methode für Russisch effektiv nutzen
  8. Russische Vokabeln im Kontext lernen
  9. Auf russische Verben aufpassen
  10. Mit Grammatik effizienter Russisch lernen
  11. Auf Russisch denken lernen
  12. Sich mit Russisch umgeben. Passiv und aktiv lernen.
  13. Russisch in leicht verdaulichen Häppchen genießen
  14. Kreativ wiederholen
  15. Plateaus überwinden und dabei bleiben

Schlusswort zum Russischlernen

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Motiviert zum Ziel

Beim Lernen spielt die Motivation die entscheidende Rolle. Warum? Unter anderem weil die Motivation uns dabei hilft, dran zu bleiben. Und beim Russischlernen ist das Dranbleiben sehr wichtig. Viele fangen an und geben nach kurzer Zeit auf. Die besten Chancen auf Erfolg hast du, wenn du das Russischlernen als Hobby siehst. Dann wirst du die Zeit dafür finden und Freude damit haben.

Auch ein konkretes Ziel kann helfen, die Motivation zu finden und beizubehalten.

Also überlege als erstes, warum bzw. wozu du vor allem Russisch lernen möchtest. Lernst du Russisch,

  • um dich auf einer Russlandreise verständigen zu können?
  • weil du gerne russische Musik hörst und die Texte verstehen möchtest?
  • um dich bei Online-Spielen mit russischsprachigen Mitspielern zu verständigen?
  • weil du eine nette Person aus Russland kennengelernt hast und dich auf Russisch unterhalten möchtest?
  • weil du Russisch geschäftlich brauchst?

Wenn du Russisch aus irgendeinem Grund lernen musst, versuche das Beste daraus zu machen, um die Zeit, die du sowieso damit verbringen musst, nicht zu verschwenden. Überlege, welche Vorteile es dir persönlich oder beruflich bringen könnte. Eine Sprache ist auf jeden Fall eine Bereicherung und ein super Gehirntraining. Außerdem werden Menschen, die Fremdsprachen wie Russisch sprechen, interessanter empfunden als Menschen, die nur ihre Muttersprache oder so eine gängige Sprache wie English sprechen.

Wenn du eine Inspiration für die Motivation suchst, schau, zum Beispiel, unser Video “5 gute Gründe, Russisch zu lernen” an.

Realistische Erwartungen

Russisch zu lernen braucht Zeit, Geduld und Energie. Wenn du anfängst, Russisch zu lernen mit der Erwartung, in kurzer Zeit die Sprache perfekt zu beherrschen, wirst du vermutlich enttäuscht werden.

Aber Perfektion ist auch nicht nötig! Gut Russisch zu sprechen heißt, eigene Gedanken einfach und verständlich rüberbringen und andere verstehen zu können. Du brauchst keine komplexen Satzstrukturen und Ausdrücke zu gebrauchen, eine perfekte Aussprache zu haben oder schnell zu sprechen.

Also Einfachheit, Klarheit und Selbstvertrauen statt Komplexität, Geschwindigkeit und akzentfreier Aussprache.

Sei bei deiner Zielsetzung realistisch. Wenn du zu hohe Erwartungen hast, ist die Gefahr groß, dass du die Motivation verlierst und Russisch aufgibst.

Das russische Alphabet lernen

Russisch verwendet das kyrillische Alphabet. Warum ist es wichtig, das russische Alphabet zu lernen? Dafür gibt es ganz viele Gründe. Wir beschränken uns hier auf drei:

  1. Die Wiedergabe von kyrillischen Buchstaben mit lateinischen ist nicht genau und manchmal schwerer zu lesen als das russische Original.
  2. Die Aussprache von manchen Buchstaben hängt im Russischen von den Buchstaben ab, die sie umgeben. Solche Nuancen gehen in der Umschrift oft verloren.
  3. Wenn du dir ganz am Anfang dir Zeit für das russische Alphabet nimmst, wird vieles einfacher. Und du wirst authentische russische Texte lesen können, was wiederum hilft, Russisch besser und schneller zu lernen.

Das russische Alphabet ist einfacher als viele denken. An die neuen Buchstaben wie Ж, Ш, Щ oder Ы gewöhnt man sich normalerweise ziemlich schnell.

Verwirrend sind eher die kyrillischen Buchstaben, die gleich wie die lateinischen aussehen aber anders ausgesprochen werden.

Fange mit kurzen Wörtern an, die auf Deutsch und Russisch fast gleich sind. Schreibe sie auf. Zum Beispiel,
Bar = БАР [bar]
Foto = ФОТО [fóta]
Menü = МЕНЮ [mʲinʲú]
Sport = СПОРТ [ßport]
(Bei mehrsilbigen Wörtern sind die betonten Vokale rot markiert.)

Sobald du anfängst, das russische Alphabet zu lernen, wirst du innerhalb von wenigen Stunden lesen können. Und mit zunehmender Praxis wirst du dich schnell an das Alphabet gewöhnen.

(nur für das Video)
Hier oben gibt es einen Link zu unserer Seite mit dem russischen Alphabet mit Audio-Beispielen zum Anhören.

Das Wichtigste zuerst

Wir kommunizieren in allen Sprachen ähnlich: wir sprechen, schreiben, hören und lesen. Um fließend in Russisch zu sein, musst du natürlich gut sprechen, schreiben, hören und lesen können. Doch je nach Ziel kann die eine oder andere Fertigkeit wichtiger sein.

Die Lerninhalte und -Schwerpunkte beim Russischlernen hängen also vom Ziel ab.

Wenn du, zum Beispiel, vor allem in den sozialen Netzwerken oder Chats aktiv bist, würde es Sinn machen, dich erstmal auf Leseverstehen zu konzentrieren. Beim Lesen gewöhnst du dich an das Schriftbild von russischen Wörtern, Wortgruppen und Sätzen. Das Lesen hilft auch Schreiben zu lernen. Noch besser und schneller lernst du, wenn du die für dich interessanten und relevanten russischen Wörter und Sprüche abschreibst oder abtippst, und nicht einfach nur mit Copy-and-paste irgendwo einsetzt.

Wenn du dich auf Russisch unterhalten möchtest, ist es wichtig, das Hörverständnis und die Aussprache zu trainieren.

Wenn du nur ein bisschen Russisch für eine Russlandreise lernen möchtest, konzentriere dich zuerst auf den entsprechenden Wortschatz. Dieser kann je nach Art der Reise unterschiedlich sein. Lerne das kyrillische Alphabet, um Wegweiser, Straßennamen und Schilder verstehen zu können. Ein Restaurant (ресторан [rʲißtarán]) erkennt man meistens auch so. Nützlich können Wegweiser sein wie
Zentrum = ЦЕНТР [tsentr]
Eingang = ВХОД [fchot]
Ausgang = ВЫХОД [wýchat]
Toilette = ТУАЛЕТ [tualʲét]

Denke daran, dass es nicht nur wichtig ist, etwas fragen zu können, sondern auch die Antwort auf Russisch zu verstehen. Also höre dir auch die Aussprache der für deine Reise relevanten Wörter und Sätze an.

Kurz gesagt: Konzentriere dich als Erstes auf die für dein Ziel wichtigsten Vokabeln und Fertigkeiten.

Russische Aussprache ohne Druck trainieren

Wenn Russisch sprechen zu deinen Zielen gehört, dann ist es natürlich sinnvoll, die Aussprache zu trainieren. Doch denkt daran: Es geht nicht darum, akzentfrei Russisch zu sprechen. Wichtig ist, dass man dich gut verstehen kann.

Zwischen der deutschen und der russischen Aussprache gibt es einige Unterschiede. Nicht nur einzelne Laute werden anders ausgesprochen. Auch die Intonation und die Melodie der russischen Sprache sind anders.

Hier ein paar Empfehlungen zum Üben der Aussprache:

  • Übe nicht alles auf einmal. Denk daran: Die anderen müssen dich gut verstehen können. Also trainiere zuerst das, was dir hilft, die Wörter und Sätze verständlich zu artikulieren. Die Schwachpunkte sind je nach Person unterschiedlich. Zum Beispiel, gibt es Leute, die schnell das russische Р [r] lernen, dafür aber mit der Aussprache von Ы kämpfen.
  • Versuche nicht, schnell zu sprechen. Konzentriere dich am Anfang darauf, die Wörter klar und deutlich auszusprechen. Mit der Zeit wird deine Rede flüßiger. Wenn du aber gleich versuchst, schnell zu sprechen, könnte das kontraproduktiv sein. Denn die Gefahr ist groß, dass du Laute oder ganze Silben verschluckst und so nie die richtige Aussprache lernst.
  • Höre viel und versuche nach- bzw. mitzusprechen. So trainierst du Hörverständnis und Aussprache.
  • Wenn dir eine gute Aussprache im Russischen wirklich wichtig ist, dann heißt es: viel üben und auf externes Feedback hören. Das Feedback ist sehr wichtig. Erstens weil es normal ist, die eigene Aussprache zu überschätzen. Den eigenen Akzent nehmen wir nicht wahr bzw. finden ihn besser als er ist. Zweitens fällt es deutschen Muttersprachlern schwer, gewisse Nuancen der russischen Aussprache herauszuhören. Und wenn man den Unterschied zwischen zwei Lauten nicht hört, kommt man auch nicht auf die Idee, die Aussprache von diesen Lauten zu trainieren. Eine Besonderheit der russischen Aussprache sind, zum Beispiel, weiche und harte Konsonanten. Dazu haben wir ein eigenes Video mit Übungen und vielen Beispielen. Auch die Vokale И und Ы, die Zischlaute Ж, Ш, Щ und das russische Р [r] bereiten vielen Schwierigkeiten. Es ist also wichtig, mit externer Hilfe die eigenen Schwachstellen zu identifizieren und gezielt zu trainieren.

Also noch mal: Es ist normal, mit Akzent zu sprechen. Sei nicht scheu. Deine Aussprache im Russischen kannst du nur verbessern, wenn du sprichst. Trau dich, fange möglichst schnell an zu sprechen, achte darauf, wie gut du verstanden wirst und bitte um Feedback.

Beim Vokabellernen nicht übertreiben

Natürlich ist es wichtig, russische Vokabeln zu lernen und einen guten Wortschatz aufzubauen. Schon als Anfänger (Niveaustufe A1) sollte man 780 russische Wörter kennen. Der Wortschatz für A2 beträgt 1.300, für B1 2.300 und für B2 ca. 5.000 Worteinheiten. Auch wenn dir die Niveaustufen egal sind, zeigen diese Zahlen, wie wichtig es ist, den Wortschatz konstant aufzubauen.

Es heißt aber nicht, dass du so viele russische Wörter wie möglich lernen sollst. Du musst diese Wörter auch gebrauchen können. Es wird empfohlen, drei bis sieben neue Wörter am Tag zu lernen. Stell dir vor: Wenn du jeden Tag nur drei neue russische Wörter lernst, kannst du deinen Wortschatz in einem Monat auf bis zu 93 und in einem Jahr auf über tausend Wörter bringen.

Bei der Auswahl von Vokabeln macht es natürlich Sinn, dich an deinem Ziel zu orientieren, und zuerst die für dich relevantesten Wörter zu lernen.

Alternativ kannst du dich an die Anforderungen für die Niveaustufen halten. Als Anfänger sollte man, zum Beispiel, über sich selbst, seine Arbeit oder sein Studium, seine Freizeit und seine Familie sprechen können. Wichtige Themen sind auch Ernährung, Gesundheit, Wetter, Transport, Einkaufen und Orientierung in der Stadt.
Wichtige russische Vokabeln und Ausdrücke (mit Video und Aussprache zum Anhören)

Die Post-It-Methode für Russisch effektiv nutzen

Die Post-It-Methode ist beim Sprachenlernen sehr verbreitet und funktioniert für viele sehr gut. Dabei schreibt man neue Wörter auf Klebezettel und klebt sie an die Gegenstände in der Wohnung. Beim Lernen von russischen Vokabeln ist die Post-It-Methode besonders empfehlenswert. Warum? Unter anderem, weil es bedeutet, dass man die Vokabeln von Hand aufschreibt.

Laut Studien bleibt Handgeschriebenes besser im Gedächtnis. Erstens dauert es länger, Wörter von Hand zu schreiben als sie abzutippen. Das gibt dem Gehirn mehr Zeit, die neue Information zu verarbeiten. Und zweitens wird das motorische Gedächtnis aktiviert und unterstützt das Lernen. Beim Russischlernen macht das Abschreiben noch mehr Sinn, weil es hilft, sich an das russische Alphabet zu gewöhnen. Dabei ist es gar nicht nötig, die Schreibschrift zu lernen. Druckbuchstaben reichen völlig aus.

Hier sechs Tipps zum Lernen von russischen Vokabeln mit der Post-it-Methode:

  1. Es ist besser, wenige Zettel zu verteilen. Also übertreibe nicht. Fünf bis zehn Klebezettel reichen.
  2. Wechsele die Zettel nach einer Woche. Auf die Zettel, die länger da hängen, achtet man irgendwann nicht mehr.
  3. Verwende verschiedenfarbige Zettel für Substantive, Verben, Adjektive etc.
  4. Schreibe das betonte Vokal mit einer anderen Farbe oder unterstreiche es, damit du die Wörter gleich mit der richtigen Betonung lernst.
  5. Wenn du einen Zettel siehst, lies das Wort und sag es ein paar mal laut. So bleibt das Wort besser im Gedächtnis und außerdem trainierst du so auch die Aussprache.
  6. Schreibe die deutsche Übersetzung auf die Rückseite des Zettels. So lernst du, den Gegenstand bzw. die Aktion gleich mit den russischen Vokabeln zu assoziieren. Wenn du, zum Beispiel, das russische Wort für “Schrank” lernen willst und einen Zettel mit dem Wort ШКАФ auf einem Schrank platziert hast, versuche, dieses Möbelstück gleich mit ШКАФ in Verbindung zu bringen. Du denkst also nicht: “Schrank heißt auf Russisch ШКАФ.” Stattdessen überspringst du das Deutsche und denkst gleich: “ШКАФ”. So trainierst du dein Gehirn, gleich auf Russisch zu denken, was bei einer Konversation auf Russisch sehr vorteilhaft ist.

Russische Vokabeln im Kontext lernen

Lerne nicht nur einzelne russische Wörter, sondern möglichst schnell auch Wortverbindungen und Sätze. Im Russischen gibt es sechs Fälle und die Wörter verändern ihre Form viel öfter als im Deutschen. Keinem gefällt es, Deklinationstabellen zu pauken. Es ist wesentlich effizienter, Wörter und Wortkombinationen so zu lernen, wie sie gebraucht werden. Mit der Zeit hast du so immer mehr Bausteine und kannst damit eigene Sätze auf Russisch bilden. Fange mit ganz kurzen Wortverbindungen bzw. Sätzen an und füge nach und nach Wörter hinzu. Diese Methode kannst du natürlich nicht nur für die Deklination verwenden, sondern auch für andere Wortkombinationen wie “Verb + Substantiv”, “Adjektiv + Substantiv”, “Verb + Personalpronomen”, “Zahl + Substantiv” etc.

Zum Beispiel:
Kühlschrank = холодильник [chaladʲílʲnʲik]
im Kühlschrank = в холодильнике [f chaladʲílʲnʲikʲe]
Das Wasser ist im Kühlschrank. = Вода в холодильнике. [wadá f chaladʲílʲnʲikʲe]

Diese Baustein-Methode hilft, das Gefühl für den richtigen Gebrauch zu entwicklen und sich an die Struktur der russischen Sprache zu gewöhnen.

Auf russische Verben aufpassen

Verben sind bei der Kommunikation in jeder Sprache wichtig. Wenn du russische Verben richtig gebrauchen möchtest, solltest du beim Lernen besonders aufmerksam sein. Denn zwischen dem deutschen und dem russischen Verbsystem gibt es große Unterschiede. Die zwei wichtigsten sind:

  1. Die meisten russischen Verben formen Aspektpaare. Das führt dazu, dass einem deutschen Verb zwei russische entsprechen können.
    Wenn du wissen möchtest, was die Aspekte sind, schau dir unser Video Aspekte bei russischen Verben an.
  2. Im Russischen gibt es die so genannten Verben der Fortbewegung. Dazu gehören sehr gebräuchliche Verben wie gehen (идти / ходить), fahren (ехать / ездить), fliegen (лететь / летать) etc. Die Wahl des Verbs hängt davon ab, ob man sich nur in eine Richtung oder hin- und zurück bewegt. In unserem Podcast “Russisch lernen mit RusslandJournal.de” gibt es viele Beispiele für den Gebrauch von Verben der Fortbewegung. Eine kurze Einführung in das Thema und zwei russische Verben für GEHEN gibt es in der Podcast-Lektion 24.

Ich werde jetzt nicht im Detail auf die Verben eingehen. Wichtig ist: Lerne genug russische Verben und passe besonders auf den Kontext auf, in dem sie gebraucht werden.

Unsere App “Russisch Verb Trainer” kann dir dabei helfen. Dort gibt es die gebräuchlichsten russischen Verben mit allen Konjugationsformen zum Anhören. Bei jedem Verb wird der Aspekt angezeigt und für viele Verben wird der Aspektpartner angegeben. So kannst du Verben, die Aspektpaare formen, gleich als Paar lernen. In der App gibt es auch eine fertige Liste mit Verben der Fortbewegung.

Mit Grammatik effizienter Russisch lernen

Grammatik ist ziemlich unbeliebt. Sie gilt als langweilig und schwer erlernbar. Bestimmt hast du auch schon von Leuten gehört, die Russisch nur durchs Praktizieren gelernt haben, also ohne die Grammatikregeln zu pauken. Ist es möglich, Russisch zu lernen, ohne sich mit der Grammatik zu beschäftigen? Ja. Dafür brauchst du aber sehr viel Zeit und Praxis.

Die Grammatik kann dir aber helfen, schneller Russisch zu lernen. Damit fängst du schneller an, eigene Sätze zu produzieren anstatt nur etwas Gehörtes oder Gelesenes zu wiederholen.

Eine Sprache ohne die Grammatik zu lernen ist wie Kochen ohne Rezept. Stell dir vor, du hast die Zutaten, weißt aber nicht, welche Mengen du brauchst, in welcher Reihenfolge sie zusammengemixt werden und ob das Ganze erhitzt werden soll. Im Prinzip hast du drei Optionen:

  1. Experimentieren und hoffen, irgendwann ein leckeres Gericht hinzubekommen.
  2. Darauf warten, dass dir jemand zeigt, wie es geht.
  3. Den Anweisungen in einem Rezept folgen und gleich loslegen.

Welche der Optionen würdest wählen? Die Nummer drei mit Rezept scheint am schnellsten zum Ziel zu führen. Oder?

Die Grammatik ist im Prinzip wie ein Rezeptbuch. Sie zeigt dir, wie die einzelnen Bausteine der russischen Sprache zusammengesetzt werden sollen, um eine sinnvolle Aussage zu produzieren.

Aber Achtung! Das heißt nicht, dass du alle Grammatikregeln pauken sollst. Du würdest auch nicht lernen, Piroggi zuzubereiten, indem du das ganze Rezeptbuch auswendig lernst. So ist es auch nicht nötig, zum Beispiel, alle Formen eines Nomens auf einmal zu lernen. Konzentriere dich auf das, was du gerade brauchst.

Nehmen wir als Beispiel folgenden russischen Satz:
Wie heißt du? = Как тебя зовут? [kak tʲibʲá zawút…]
ТЕБЯ [tʲibʲá] ist der Akkusativ von ТЫ [ty]. Wenn du den Akkusativ von anderen russischen Personalpronomen lernst, wirst du problemlos nach dem Namen anderer Personen fragen können.

Kurzum: Es macht auf jeden Fall Sinn, fertige russische Ausdrücke und Sätze für die für dich relevanten Themen zu lernen, weil du auf diese Bausteine bei echten Gesprächen schnell zurückgreifen kannst. Aber auch eine Dosis Grammatik hilft beim Russisch Lernen. Zu viel Grammatik kann allerdings kontraproduktiv sein.

Auf Russisch denken lernen

Viele haben Schwierigkeiten, sich auf Russisch zu unterhalten, weil sie zuerst die Sätze in der eigenen Sprache im Kopf formen und dann versuchen, diese ins Russische zu übersetzen. Das kostet Zeit und macht eine Unterhaltung zäh.

Auf Russisch zu denken ist keine spezielle Begabung oder etwas, was nur Fortgeschrittene beherrschen. Jeder kann gleich von Anfang an lernen, in Russisch zu denken. Mache es zu einer Gewohnheit oder zu einem Spiel, über die Dinge, die dich umgeben, gleich auf Russisch zu denken.

Ganz kurz haben haben wir das Thema bei der Post-It-Methode angerissen. Hier noch drei konkrete Ideen:

  1. Formuliere im Kopf kurze Aussagen oder Fragen auf Russisch zu dem, was du oder andere Personen gerade machen. Versuche dabei die Vokabeln aus deiner aktuellen Liste zu gebrauchen. Zum Beispiel:
    Was mache ich? = Что я делаю?
    Ich trinke Kaffee. = Я пью кофе.
    Mit Milch? = С молоком?
    Nein, ohne Milch. = Нет, без молока.
    Ist Milch im Kühlschrank? = Молоко в холодильнике?
    Nein, die Milch ist auf dem Tisch. = Нет, молоко на столе.
  2. Mache deine To-do-Lis­te oder schreibe deine Erinnerungen auf Russisch, zum Beispiel:
    Oma anrufen = позвонить бабушке
    Brot kaufen = купить хлеб
    mit dem Hund Gassi gehen = выгулять собаку
  3. Versuche, die Sprache auf deinem Computer oder Smartphone in Russisch zu ändern. Auch wenn du Wörter und Ausdrücke nicht kennst, wirst du die Bedeutung oft aus dem Kontext verstehen. So gewöhnst du dich auch an die Schrift.

Bei einer echten Unterhaltung geraten viele in Stress, vergessen die einfachsten Wörter und Sätze. Wenn du aber im Kopf mit dir selbst Russisch sprichst, kannst du dich entspannen und ganz in Ruhe überlegen, wie du etwas sagen würdest. Nutze diese Ruhe, um sicherer zu werden und dich für echte Unterhaltungen zu wappnen. Denn Wörter und Sprüche, die du im Kopf immer wieder wiederholst, werden dir schneller einfallen. Du wirst merken, dass du fließender Russisch sprechen wirst.

Fange gleich an! Schau dich um und nenne das, was du siehst, und das, was du machst, auf Russisch, zum Beispiel:
Ich schau mir das Video an. = Я смотрю видео. [smatrʲú wʲídʲio]

Sich mit Russisch umgeben. Passiv und aktiv lernen.

Je mehr Sinne du beim Russischlernen benutzt, desto besser und schneller lernst du. Optimal wäre eine Kombination aus passivem und aktivem Lernen.

Passiv lernst du wenn du, zum Beispiel, Russisch hörst während du mit etwas anderem beschäftigt bist. So verinnerlichst du die Sprachmelodie, gewöhnst dich an die Aussprache und baust deinen Wortschatz auf.

Bei aktivem Lernen setzt du dich mit der russischen Sprache aktiv auseinander. So kannst du beim Hören den Text mitlesen, neue Wörter und Ausdrücke aufschreiben und versuchen sie nachzusprechen.

Hier ein paar Ideen, wie du mehr Russisch in deinen Alltag bringen kannst:

  • Wenn dir ein russisches Lied gefällt, finde den Liedtext im Internet, lese ihn und versuche ihn zu verstehen. Auch wenn du nicht alles verstehst, wirst du beim Hören die Wörter auseinander halten können. Es kann auch eine gute Idee sein, russische Lieder als Wecker zu verwenden.
  • Auf YouTube gibt es Videos auf Russisch zu jedem Thema. Egal, welche Interessen du hast, kannst du dazu russische Videos anschauen. Kommentare auf Russisch unter den Videos sind auch eine tolle Möglichkeit, die lebendige Sprache zu lernen. Überlege, was du als Kommentar auf Russisch schreiben würdest.
  • Abonniere russische Newsletter und/oder lies russische Postings in den sozialen Netzwerken.
  • Wenn du Serien oder Filme magst, schau, wie die Titel ins Russische übersetzt wurden.
  • Finde einen Tandempartner. Bei einem Sprachtandem muss man sich nicht unbedingt treffen. Es kann auch gut über das Internet funktionieren. Je nach Lernziel kann man miteinander sprechen oder nur Textnachrichten austauschen. Damit ein Sprachtandem gut funktioniert, sollten die Tandempartner vom Typ zueinander passen.
  • Wenn du keine Russisch Muttersprachler kennst, versuche Gleichgesinnte zu finden, die auch Russisch lernen. Ihr könnt miteinander Russisch sprechen und euch auch austauschen. So ein Austausch kann sehr hilfreich sein.

Russisch in leicht verdaulichen Häppchen genießen

Kleine Häppchen sind verdaulicher als große Mahlzeiten. Das gilt nicht nur für den Magen, sondern auch fürs Gehirn. Laut verschiedenen Studien fällt es unserem Gehirn leichter, Lerninhalte in kleinen Portionen aufzunehmen.

Es ist also effizienter, relativ kurze, dafür aber intensive Russisch Lerneinheiten in den Alltag einzubauen. Zehn Minuten zwei Mal am Tag sind besser als zwei Stunden am Stück ein Mal pro Woche. Die Hirnforscher sagen, dass schon mit Lerneinheiten von drei Minuten, die in kleineren Zeitabständen wiederholt werden, ein lang anhaltender Lerneffekt erzielt werden kann. Noch besser sei es, sich während dieser Zeit voll auf das Lernen zu konzentrieren.

Beim Russischlernen könnte es schwierig sein, bereits passend portionierte Lernmaterialen zu finden. Wenn du mit einem Lehrbuch oder mit unserem Podcast Russisch lernst, könntest du, zum Beispiel, aus einer Lektion dir erstmal nur ein Thema vornehmen. So wird das Gehirn nicht mit Informationen überladen.

Am besten du macht Russischlernen zu einem festen Teil des täglichen Ablaufs. So wie wir immer wieder essen müssen, so sollten wir auch unser Gehirn immer wieder mit kleinen Portionen Russisch füttern. Und wir essen mehr, wenn wir die verführerischen Speisen in Sichtweite haben. Also mache deine Materialien zum Russischlernen leicht zugänglich und gut sichtbar.

Kreativ wiederholen

“Wiederholung ist die Mutter des Lernens.”, auf Russisch: “Повторение – мать учения.” Das sagten noch die Römer. Und sie hatten Recht.

Wir vergessen generell relativ schnell und viel. Viele Studien zeigen wie wichtig es ist, das neu Gelernte beim Sprachenlernen möglichst zeitnah und dann in gewissen Abständen zu wiederholen. Es gibt verschiedene Angaben zur Häufigkeit der Wiederholung. Meistens wird empfohlen, das neue Material wenige Minuten nach dem Lernen, dann am nächsten Tag, in einer Woche und dann in immer größeren Abständen zu wiederholen. Es heißt, dass die Information nach drei bis sieben Mal gut im Gedächtnis bleibt. Es hängt natürlich vom Lernstoff ab und ist auch von Person zu Person unterschiedlich. Manche russische Wörter und Konstruktionen wirst du dir gleich merken, bei anderen werden mehrere Wiederholungen nötig sein.

Eine Wiederholung sollte aber nicht langweilig sein. Eine Wortliste oder eine Grammatikregel durchzugehen ist natürlich besser als gar nichts. Doch neue russische Wörter und Muster bleiben besser im Gedächtnis, wenn man sie bewusst wiederholt, ein bisschen damit herumspielt und kreativ wird. Denn wir wiederholen nicht des wiederholen Willens. Unser Ziel ist es, Russisch aktiv gebrauchen zu können. Und es ist hilfreich, auch bei der Wiederholung sich aktiv mit der Sprache auseinander zu setzen und auch Spaß dabei zu haben. Hier ein paar Ideen, die ein bisschen Abwechslung in die Wiederholung bringen:

  • Die russischen Vokabeln mal langsam Silbe für Silbe aussprechen, vielleicht sogar singen.
  • Überlegen, wie du ein Wort gebrauchen würdest und versuchen, kleine Sätze damit zu formen.
  • Neue Information mit bestehendem Wissen kombinieren. Wenn du die russischen Zahlen schon gut beherrschst, könntest, zum Beispiel, statt nur die Grundform eines Substantivs zu lernen versuchen, es mit Zahlen zu kombinieren. Im Russischen werden Substantive nach Zahlen dekliniert. So schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe und lernst gleich solche wichtige Wortformen wie den Genitiv Singular und Plural. Also statt nur das Wort ДЕНЬ (= Tag) zu wiederholen, kannst du überlegen, wie du “zwei Tage” oder “fünf Tage” auf Russisch sagen würdest. Das wäre ДВА ДНЯ und ПЯТЬ ДНЕЙ.
  • Bevor du mit der Wiederholung beginnst überlege, was du noch weißt. So musst du aktiv nach der Information im Kopf suchen, was dazu führt, dass du dir das Material besser merken kannst. Konzentriere dich bei der Wiederholung auf das, was dir am meisten Schwierigkeiten macht.

Auch hier gilt: Kurze Wiederholungseinheiten sind effektiver als lange.

Plateaus überwinden und dabei bleiben

Viele sind sehr motiviert, wenn sie beginnen, Russisch zu lernen. Am Anfang macht man große Fortschritte. Man kann sich viele neue Vokabeln merken, auf Russisch lesen und Wörter erkennen, über sich selbst oder den Alltag etwas erzählen etc. Das sind kleine Erfolge, die uns motivieren, weiter zu machen. Doch immer wieder kommen die Phasen, wenn man den Eindruck hat, immer mehr verwirrt zu sein. Eine einigermaßen logisch strukturierte Welt scheint sich in Chaos zu verwandeln. Du hast das Gefühl, stecken geblieben zu sein oder dich sogar verschlechtert zu haben.

Solche Lernplateaus sind ganz normal nicht nur beim Russischlernen, sondern auch in anderen Aktivitäten, zum Beispiel, beim Sport. Es heißt, dass das Gehirn Zeit braucht, um neue Informationen zu verarbeiten, zu ordnen und neue Strukturen zu bilden. Es ist wichtig, in solchen Momenten ruhig zu bleiben und das Beste daraus zu machen.

So schaffst du es, die Lernplateaus beim Russischlernen zu meistern:

  • Sei nett zu dir selbst. Dass du gerade nicht weiterkommst, heißt nicht, dass du kein Sprachtalent hast. Das passiert jedem, der Russisch lernt. Es ist kein Grund zur Panik und auch kein Grund, Russisch aufzugeben. Gib deinem Gehirn Zeit, das Gelernte gut zu verarbeiten und Kapazitäten für neue Informationen zu schaffen.
  • Finde die Motivation immer wieder auf Neue. Weißt du noch, warum du angefangen hast, Russisch zu lernen? In dem Moment, in dem du das Gefühl hast, nicht weiterzukommen, hast du schon viel erreicht und bist deinem Ziel viel näher. Es wäre doch schade aufzuhören und das bereits Gelernte zu vergessen, oder?
  • Verändere etwas an deiner Lernmethode. Überlege, wie du in letzter Zeit beim Russischlernen vorgegangen bist. Hast du viele Vokabeln gelernt oder viel gehört? Welches Material hast du verwendet? Wenn du dir viele Videos angeschaut hast, könntest du, zum Beispiel, probieren, mehr zu lesen. Wenn du mit einem bestimmten Lehrbuch, YouTube-Kanal bzw. mit einer bestimmten Website oder App Russisch lernst, versuche es mit anderen Quellen. Eine andere Art, an die russische Sprache heranzugehen, kann Schwung in dein Lernprozess bringen.
  • Manchmal wird empfohlen, bei Lernplateaus eine Lernpause einzulegen. Wichtig ist nur, das Russischlernen nicht komplett aufzugeben. Es soll wirklich nur eine Pause sein. Du kannst dir, zum Beispiel, eine Erinnerung setzen und in einer Woche das Lernen wieder aufnehmen.

Schlusswort zum Russischlernen

Russischlernen sollte Spaß machen. Also gestalte dein Lernen aktiv nach deinen Bedürfnissen und Interessen. Setz dich nicht unter Druck, hab realistische Erwartungen und verlier dein Ziel nicht aus den Augen. Denk dran: das Wichtigste ist, nicht schnell zu lernen oder perfekt Russisch zu sprechen, sondern zu verstehen und verstanden zu werden.

Russisch Muttersprachler wissen, dass Russisch nicht einfach ist, und honorieren es, wenn sich jemand die Mühe macht, ihre Sprache zu lernen. Also hab keine Angst, Fehler zu machen und bitte um Feedback. Sieh das, was du schon erreicht hast und nicht das, was noch kommt. Freue dich über jede gelungene Kommunikation, feiere jeden kleinen Erfolg und lasse dich davon motivieren.

Hast du noch einen weiteren Tipp zum Russischlernen? Schreib ihn gerne in die Kommentare. Wir freuen uns auf deine Ergänzung!

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5 Kommentare zu “15 Tipps zum Russischlernen”

  1. Michael

    Euer Podcast hat mir vor 10 Jahren super geholfen. Ich habe danach noch viel mir russischen Gedichten gearbeitet, die ich erst übersetzt und die Grammatik verstanden und danach auswendig gelernt habe.
    Leider habe ich die letzten 2-3 Jahre nicht mehr so viel getan und vergesse schon wieder. Auch komme ich nicht mehr so viel zum russisch sprechen, die Geschäftspartner reden heute lieber Englisch.
    Nach Russland zu reisen, geht zur Zeit auch nicht, wohl auf längere Zeit.
    Ich denke ich muss mir eine neue Gelegenheit suchen, mein Russisch zu pflegen, es macht immer noch wie am Anfang Spaß.

  2. Nora

    Ein weiterer Grund, russisch zu lernen, der noch nicht angesprochen wurde: Magst Du gerne osteuropäische Länder zu bereisen, die Menschen kennenzulernen, mit ihnen zu sprechen? Von deren Seite wird es leider abgestritten, aber die Sprachen sind eng verwandt. Egal, wo Du dort bist, Du verstehst sie im Allgemeinen und sie Dich auch. Eine- und dann unbedingt diese- slawische Sprache zu sprechen, erweitert ungemein den Horizont und hilft Dir, Dich zurechtzufinden.

  3. Nora

    Mir fällt gerade noch etwas ein: mir persönlich macht es übrigens nichts aus, auch einmal an einem Tag, wenn es möglich ist, 2 Stunden hintereinander nur russisch zu lernen, danach Podcasts und Radiosender zu hören und zusätzlich noch zu üben. Das ist sicherlich von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß mir das mehr bringt, als das Lernen in kleinen Häppchen. Gut, das könnte nur bei mir so sein und bei anderen Menschen anders.

  4. octavian

    Liebe Anastassia, vielen Dank für dieses Video. Genau das habe ich gerade gebraucht. Ich frische seit einigen Wochen mein Russisch wieder auf und stecke gerade in einem Motivationstief. Am Anfang lief mit meinem Sprachkurs alles super, da ich fünf Jahre in der Schule Russisch gelernt habe und vieles noch vorhanden war. Mit den nächsten Schritten im Kurs ging mir das Lernziel verloren, da der Kurs für mich überflüssige Themen behandelt, die ich nicht gebrauchen kann. Man kann diese Anschnitte aber nicht einfach überspringen, da alle folgenden aufeinander aufbauen. Also Lernpause und Neuorientierung. Beides dauert nun aber schon einen Monat und ich habe Sorge die Motivation zu verlieren und ich möchte unbedingt in zwei Jahren eine ausgiebige Russlandreise machen. Daher kommt dieses Video zur rechten Zeit, vielen Dank dafür. Zufall? 🙂 Ich stimme übrigens völlig der Empfehlung zu, das russische Alphabet zu lernen. Transkriptionen finde ich oft sehr befremdlich, irritierend und nicht sehr hilfreich, spätestens dann wenn man in Russland ist. Der beste Tip war für mich, sich mit Russisch zu umgeben und russisch zu denken. Ich habe mir einige Kanäle von russischen YouTubern abonniert, einen Radiosender und einen Fernsehsender gesucht um zum einen das Standartrussisch zu hören, auch wenn es oft zu schnell ist, freue mich aber wenn ich etwas verstehe, und um die Umgangssprache zu hören. Das macht Spaß, man glaubt es kaum. Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich die Formulierung “in kleinen Häppchen genießen” sehr schön finde. Eine Sprache ist für mich Teil einer Kultur und um eine Kultur zu verstehen und anzunehmen, sollte man sich in kleinen Dosen mit ihr beschäftigen. Ich besuche ja auch nicht alle deutschen Museen in einer Woche. Ich werde sicher in den nächsten Tagen einmal darüber nachdenken, meine Lernmethode zu ändern und den Sprachkurs von Russlandjournal.de mal ausprobieren, als Erweiterung zu den Podcasts. Also nochmals vielen herzlichen Dank und bitte weiter so …

    Mit freundlichem Gruß
    Peter Eismann

    • Anastassia

      Lieber Peter,
      vielen Dank für deine Nachricht! Ich freue mich sehr darüber, dass du das Video im richtigen Moment entdeckt hast und dass die Tipps dir helfen, das Motivationstief zu überwinden und wieder Spaß am Russischlernen zu finden. Ich wünsche viel Freude beim Lernen und schon mal eine tolle Russlandreise.
      Viele Grüße
      Anastassia

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